Rückrufaktion: Hunderte Autos müssen in Österreich in die Werkstatt
Die Takata-Airbags haben in den vergangenen Monaten in Österreich und weltweit für den Rückruf von vielen Fahrzeugen unterschiedlichster Hersteller gesorgt. Nun werden hierzulande wieder 830 Autos zurückgerufen.
Weltweit sind es etwa 138.000 Autos, die nun in die Werkstätten wegen möglicherweise fehlerhafter Airbags gerufen werden. Betroffen ist dabei die Automarke Škoda und wie in den vergangenen Monaten häufiger, Airbags der Marke Takata. Diese sind mit einem fehlerhaften Gasgenerator bestückt, der bei Auslösung zum Lösen von Metallfragmenten führen könnte. Diese wiederum gelten als Verletzungsrisiko für die Insassen.
Škoda-Rückrufaktion: Wie du weißt, ob du betroffen bist
In Österreich sind 830 Fahrzeuge von der Rückrufaktion betroffen, wie „Porsche Österreich“ auf Nachfrage von 5 Minuten bestätigt. Gleichzeitig möchte man in dem Zusammenhang auch erklären, dass Betroffene bereits schriftlich benachrichtigt worden sind. Und weiter: „Kunden, die nicht direkt schriftlich benachrichtigt werden, haben keinen Handlungsbedarf.“ Sie seien demnach vom Rückruf auch nicht betroffen. Sollte man dennoch auf Nummer sicher gehen wollen, kann man hier online nachprüfen, ob das eigene Auto betroffen ist.
Diese Škoda-Baureihen sind vom Rückruf in Österreich betroffen:
- Yeti
- Citigo
- Superb
- Fabia
- Rapid
- Octavia
Betroffen sind Modelle aus dem Bauzeitraum April 2014 bis Juni 2016
Was betroffene Škoda-Besitzer nun machen müssen
Was aber müssen betroffene Autobesitzer nun machen? „Sie sollten nur den Informationen in der Benachrichtigung folgen und sich bei einer Škoda-Vertragswerkstatt ihrer Wahl einen Termin für den kostenlosen Austausch des Lenkrad-Airbags vereinbaren“, so Porsche Österreich gegenüber 5 Minuten. Durch die hervorragenden Prozesse in Österreich sei sichergestellt, „dass alle betroffenen Fahrzeughalter zeitnah nach Start des Rückrufes eine Benachrichtigung erhalten“, heißt es abschließend.