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Das SOS-Kinderdorf steht in ganz Österreich seit Wochen im Rampenlicht.

Missbrauchs-Causa: SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer dienstfrei gestellt

Im Zuge der Missbrauchscausa bei SOS-Kinderdorf ist nun der langjährige Geschäftsführer Christian Moser dienstfrei gestellt worden.

von APA/RED
1 Minute Lesezeit(201 Wörter)
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Was zuerst die Wochenzeitung „Falter“ berichtete, hat nun auch das SOS Kinderdorf in einer Aussendung bekanntgegeben. In Absprache mit dem langjährigen Geschäftsführer selbst habe der Aufsichtsrat beschlossen, ihn von allen Geschäftsführertätigkeiten zu entbinden bis die Ergebnisse der neu gegründeten Untersuchungskommission vorlägen. Moser saß rund 17 Jahre in der Geschäftsführung.

„Kinderschutz, Transparenz und Aufarbeitung haben absolute Priorität“

„Für den Aufsichtsrat ist klar: Kinderschutz, Transparenz und Aufarbeitung haben absolute Priorität“, erklärt Irene Szimak, Vorsitzende des Aufsichtsrats von SOS-Kinderdorf Österreich. Die Reformkommission unter Leitung von Irmgard Griss tritt am 8. Oktober in neuer Zusammensetzung erstmals zusammen.

SOS-Kinderdorf-Causa: Was war geschehen?

Die SOS-Kinderdorf-Causa zieht damit weiter seine Kreise. „Angefangen“ hatte alles im Kärntner Moosburg (Bezirk Klagenfurt-Land), als Missbrauchsvorwürfe bekannt wurden. Alles dazu hier: Von Schlägen bis Nacktfotos: Schwere Vorwürfe gegen SOS Kinderdorf. Daraufhin haben sich immer mehr Menschen gemeldet, die ähnliches berichteten. Und schließlich wurde von ähnlichen Fällen auch an anderen Standorten berichtet – etwa in Salzburg, der Steiermark und in Tirol. Alle Informationen zur Missbrauchs-Causa könnt ihr auch hier nachlesen: . Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. (APA/red, 4.10.25)

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