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Ein Symbolfoto auf 5min.at zeigt eine Feuerwehrsirene.
In Österreich fand der Zivilschutz-Probealarm statt.

AT-Alert & Sirenen: Österreich zeigt, wie gut der Ernstfall klappt

Alle Jahre wieder heulen die Sirenen und die Handys klingeln: Österreich hat wieder seine Warnsysteme getestet, um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
2 Minuten Lesezeit(317 Wörter)
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Am Samstag war es wieder so weit: Der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm fand statt. Zwischen 12 und 12.45 Uhr wurden in ganz Österreich die Sirenen getestet. Das Ganze startete mit dem Signal „Sirenenprobe“, danach folgten die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.

Warum findet der Zivilschutz-Probealarm statt?

Einerseits soll überprüft werden, ob alle technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems funktionieren, und andererseits soll bei der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Signale und ihre Bedeutung geschaffen werden. Am 4. Oktober 2025 wurden insgesamt 8.364 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,56 Prozent (8.327) einwandfrei funktionierten.

Sirenen-Check Österreich: So funktionierten sie in den Bundesländern

  • Burgenland: 100%, alle 325 Sirenen funktionierten
  • Vorarlberg: 100%, alle 230 Sirenen funktionierten
  • Oberösterreich: 99,86%, zwei Ausfälle bei 1.468 Sirenen
  • Niederösterreich: 99,71%, sieben Ausfälle bei 2.450 Sirenen
  • Tirol: 99,71%, drei Ausfälle bei 1.025 Sirenen
  • Salzburg: 99,62%, zwei Ausfälle bei 521 Sirenen
  • Steiermark: 99,14%, elf Ausfälle bei 1.278 Sirenen
  • Kärnten: 98,99%, neun Ausfälle bei 887 Sirenen

Funktionscheck: Österreichs Feuerwehrsirenen

Insgesamt lagen die Ausfälle in den Bundesländern bei 0,44 Prozent – das sind 37 Sirenen (2024 waren es 0,57 Prozent bzw. 48 Sirenen). Aktuell können die Signale von insgesamt 8.364 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden. Je nach Gefahrensituation können die Alarme zentral von der Bundeswarnzentrale im Innenministerium, von den Landeswarnzentralen oder den Bezirkswarnzentralen ausgelöst werden.

Bundesweiter Test des AT-Alert-Systems

Auch der „AT-Alert“ auf den Handys wurde wieder bundesweit getestet. Nach ersten Informationen der Mobilfunknetzbetreiber wurden die Aussendungen der Textnachrichten erfolgreich durchgeführt. Genaue Detailanalysen zu den Zahlen der erreichten Mobilfunkstationen werden im Laufe der kommenden Wochen durchgeführt. Denn je nach Einstellungen beim Handy wurde eventuell nicht jeder Österreicher erreicht. Mehr dazu hier: Notfall-Alarm am Handy: „Wie kann ich ihn abschalten?“

Österreichs flächendeckendes Warnsystem

„Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem. Damit verfügt Österreich als eines von wenigen europäischen Ländern über eine bundesweite Sirenenwarnung. Dieses wurde vor gut einem Jahr um das Cell Broadcast System AT-Alert erweitert“, sagt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Ich bedanke mich bei den österreichischen Mobilfunkbetreibern für die gute Zusammenarbeit beim Betrieb dieses Systems. Gerade in Zeiten großer geopolitischer Herausforderungen ist ein funktionierendes Warn- und Alarmsystem ein Gebot der Stunde und ein Zeichen der Verantwortung gegenüber den Menschen in unserem Land“, so der Innenminister.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.10.2025 um 15:20 Uhr aktualisiert
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