Österreich: Acht Verkehrstote in nur einer Woche
Acht Menschen verloren in der vergangenen Woche ihr Leben auf Österreichs Straßen – darunter ein 17-jähriger Mitfahrer bei einem Unfall in Amstetten. Seit Jahresbeginn zählt die Polizei bereits 314 Verkehrstote im ganzen Land.
Acht Menschen verloren in der vergangenen Woche auf Österreichs Straßen ihr Leben. Unter den Opfern waren fünf Auto-Lenker, ein Mopedfahrer, ein Radfahrer und ein Mitfahrer. Besonders tragisch war ein Unfall im Bezirk Amstetten (Niederösterreich), bei dem ein 17-Jähriger ums Leben kam. Ein 18-jähriger Lenker verlor am Samstag, dem 4. Oktober 2025, alkoholisiert und ohne Führerschein die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug prallte gegen zwei Bäume. Der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle, ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt.
Vier Tote an einem Wochenende
Von den acht Todesopfern der vergangenen Woche verunglückten allein vier Personen am Wochenende. Vier Unfälle ereigneten sich auf Landesstraßen L, drei auf Landesstraßen B, einer auf einer Autobahn. Je zwei Verkehrstote wurden in Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol verzeichnet. In Salzburg und der Steiermark gab es jeweils ein Todesopfer. Alle acht Opfer waren österreichische Staatsbürger. Drei der Unfälle waren Alleinunfälle, bei denen keine weiteren Fahrzeuge beteiligt waren. Die meisten tödlichen Unfälle wurden durch Unachtsamkeit oder Ablenkung. In zwei weiteren Fällen führten Vorrangverletzungen zu tödlichen Kollisionen. In einem Fall waren Alkohol oder Drogen im Spiel.
314 Verkehrstote seit Jahresbeginn
Seit 1. Jänner 2025 kamen auf Österreichs Straßen bereits 314 Menschen ums Leben, das zeigen die aktuellen Zahlen des Innenministeriums. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 282, 2023 sogar 322.