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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Frau, die in ihre Geldtasche reinschaut, dahinter viele Euroscheine.
Die Umfrage von "durchblicker" zeigt, dass sich viele Österreicher einschränken müssen.

Jeder Fünfte überzieht regelmäßig Konto, „um über die Runden zu kommen“

Eine Umfrage zeigt, worauf die Menschen hierzulande aufgrund der hohen Inflation verzichten müssen. Dabei könnten etwa bei den Fixkosten teils tausende Euro gespart werden - viele machen das aber nicht.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(370 Wörter)
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„Jeder Zweite hat noch nie Strom, Versicherungen oder Internet gewechselt“, berichtet nun die Vergleichsplattform „durchblicker“. Gleichzeitig zeigt eine Umfrage, dass ein Drittel die Ausgaben einschränken und bei Restaurants, Bekleidung und Urlaub sparen muss. Nun will man das Optimierungspotenzial aufzeigen.

Inflation in Österreich geht gegen den Euroraum-Trend

Die Inflation in Österreich geht immer noch gegen den Euroraum-Trend und liegt statt bei knapp zwei Prozent im September laut Schnellschätzung bei vier Prozent – und damit deutlich über dem Euroraum-Durchschnitt. Das macht sich auch im Geldbörserl der Österreicher bemerkbar so machen etwa steigende Lebensmittelpreise den Menschen hierzulande zunehmend zu schaffen.

Bereitschaft zur Optimierung „gering“

Sechs von zehn Österreicher haben ihre Ausgaben in den letzten sechs Monaten auch bewusst reduziert, wobei ein Drittel von „starken bis sehr starken Einschränkungen“ spricht. Bei 80 Prozent der Befragten haben sich außerdem die Fixkosten erhöht. Die Bereitschaft zur Optimierung – und das, obwohl die Tarifspannen enorm seien, so die Experten – würden dennoch gering bleiben.

Beispiele, was man sich durch Anbieterwechsel sparen könnte:

  • Pärchenhaushalt in Wien: bis zu 2.475 Euro bei Anbieterwechsel von Strom, Gas, Versicherungen, Handy und Internet
  • Familienhaushalt in Vorarlberg: bis zu 3.942 Euro bei denselben Anbieterwechseln

Quelle: „durchblicker“

Wo sich Österreicher am meisten einschränken

Eingeschränkt wird vor allem bei Restaurantbesuchen, Bekleidung und Schuhen sowie Reisen und Urlaub. Jeder Fünfte muss laut eigenen Angaben dennoch regelmäßig das Konto überziehen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Knapp ein Drittel ist es, das immer wieder auf Erspartes zurückgreift, um die Fixkosten decken zu können. Wolle man nicht mit Einschränkungen reagieren oder auf Erspartes zurückgreifen müssen, könnte man auch bei den Fixkosten sparen. „Viele Prämien und Tarife können erheblich reduziert werden. Speziell im Energie- und Versicherungsbereich bringen Anbieterwechsel schnell mehrere hundert Euro Ersparnis pro Jahr. So kann an den richtigen Stellen gespart werden“, weiß Martin Spona, „durchblicker“-Geschäftsführer.

Österreicher als Wechselmuffel

Und die Österreicher sind regelrechte Wechselmuffel, Spielraum wäre also genügend. Jeder Zweite hätte in der Umfrage angegeben, noch nie den Anbieter für Strom, Versicherungen oder Internet gewechselt zu haben. Damit ist auch der Wettbewerbsdruck geringer, die Preise bleiben auf einem höheren Niveau. Sieht man sich den Mobilfunksektor an, zeigt sich das genaue Gegenteil. Hier ist die Wechselbereitschaft deutlich größer, die Tarife sind dementsprechend kompetitiver.

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