Skip to content
/ ©5 Minuten
Das Foto auf 5 Minuten zeigt das Rathaus in Wien mit österreichischen Fahnen.
Tirol schließt sich dem Drei-Jahres-Abschluss an: Landeshauptmann Anton Mattle lobte den Beitrag der Landesbediensteten zur Budgetstabilität.

Tirol übernimmt Drei-Jahres-Abschluss bei Beamtengehältern

Auch Tirol übernimmt den Drei-Jahres-Abschluss des Bundes. Landeshauptmann Mattle dankt den Landesbediensteten für ihren Beitrag zur Budgetstabilität.

von APA/Gressl
2 Minuten Lesezeit(252 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Nach Wien und Graz schließt sich nun auch das Bundesland Tirol dem Drei-Jahres-Abschluss für öffentlich Bedienstete an. Das gab die Landesregierung am Donnerstagnachmittag in einer Aussendung bekannt. Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) betonte, dass der Abschluss ein wichtiges Signal in wirtschaftlich angespannten Zeiten sei: „Ich weiß sehr zu schätzen, dass damit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung ihren Beitrag dazu leisten, dass die ohnehin schon sehr herausfordernde Budgetsituation nicht aus den Fugen gerät.“ Damit folgt Tirol der Grundsatzeinigung zwischen Bundesregierung und Gewerkschaft, wonach von Jänner 2026 bis Ende Juni 2026 keine Gehaltserhöhung erfolgt und im Zeitraum Juli 2026 bis Juli 2027 eine Anhebung um 3,3 Prozent vorgesehen ist.

Bild auf 5min.at zeigt Anton Mattle
©VP Tirol
Am Foto: Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP)

Eller: Erfreulich, aber schmerzlich

Der Obmann der Zentralpersonalvertretung des Landes Tirol, Michael Eller, bezeichnete das Gehaltsplus von 3,3 Prozent als „erfreulich“. Zugleich räumte er ein, dass das nochmalige „Aufschnüren“ der Verhandlung „schmerzlich“ sei. Von Seiten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) zeigte man sich erleichtert, dass es nicht zu einer Nullrunde kam. Landesvorsitzender Gerhard Seier erklärte: „Im Sinne einer gelebten und funktionierenden Sozialpartnerschaft konnten wir diese abwenden.“

Teil eines bundesweiten Abschlusses

Tirol steht mit der Entscheidung nicht allein. Neben Wien und Graz haben auch mehrere andere Bundesländer – darunter Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich – angekündigt, die Einigung auf Landesebene zu übernehmen. Fiskalratschef Christoph Badelt bezeichnete den Drei-Jahres-Abschluss auf Bundesebene als „wichtigen Schritt hinsichtlich der Budgetsanierung“, da dadurch bereits im kommenden Jahr „ein paar hundert Millionen eingespart werden können“. (APA/RED; 9.10.2025)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 09.10.2025 um 16:06 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes