Skip to content
/ ©Montage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Mann, der die Hand vor sein Gesicht schlägt, ein anonymer Betrüger und Geld im Hintergrund.
In Österreich kursieren gefälschte SMS im Namen der Pensionsversicherungsanstalt.

Gefälschte SMS: So versuchen Betrüger an deine Daten zu kommen

Plötzlich kommt eine SMS mit dem Hinweis: „Es gibt neue Informationen“. Sofort packt dich die Neugier und du klickst darauf. Doch das kann ein teurer Fehler sein.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
1 Minute Lesezeit(246 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Immer wieder kommt es zu Betrugsversuchen, die auch oft erfolgreich sind. Betrüger nutzen dabei verschiedene Wege, um das Geld ihrer Opfer aus der Tasche zu ziehen – von falschen Testseiten über Fake-Anrufe bis hin zu gefälschten E-Mails. Jetzt sind erneut die Pensionisten in Österreich ins Visier der Betrüger geraten: Aktuell warnt die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) vor einer betrügerischen SMS in ihrem Namen. „Geben Sie niemals sensible Daten bekannt und melden Sie verdächtige Nachrichten umgehend“, heißt es in einer Aussendung.

Gefälschte SMS zur Pension: Vorsicht vor Phishing

In der gefälschten SMS werden Betroffene darüber informiert, dass es neue Mitteilungen mit wichtigen Informationen zur Pension gibt. In der Nachricht befindet sich außerdem ein Link, der auf eine gefälschte Website weiterleitet. Anschließend werden persönliche Daten und Kontoinformationen abgefragt.

Hast du schon einmal eine Betrugs-SMS bekommen?

Einmal.
Ich bekomme solche Nachrichten ständig.
Nein, zum Glück noch nie!

Phishing-Angriffe: So erkennst du gefälschte SMS

Um nicht in die Falle zu tappen, solltest du aufpassen. Achte genau auf die Webadresse in SMS oder Nachrichten. Ein häufig genanntes Beispiel ist pv-at.live/verif – dabei handelt es sich um eine gefälschte Seite. Die echte Adresse lautet https://www.pv.at. Ein weiteres Warnzeichen sind Rechtschreibfehler, etwa „Österreichische pensionlversicherung“ als Absender. Die Pensionsversicherung möchte betonen, dass sie niemals per SMS zur Eingabe persönlicher Daten auffordert. Deshalb ruft sie dazu auf, auf keinen Fall verdächtige Links in SMS zu klicken oder persönliche Daten einzugeben.

Richtig Verhalten bei Betrugsverdacht

  • Sei misstrauisch: Achte auf unbekannte Anrufer oder unterdrückte Nummern.
  • Gib keine sensiblen Daten weiter: Teile niemals persönliche Daten, Bankverbindungen oder Passwörter.
  • Melde verdächtige Nachrichten: Informiere die Pensionsversicherung direkt.
  • Informiere Polizei und offizielle Plattformen: Zum Beispiel www.rtr.at für Betrugswarnungen.
  • Warne Familie und Freunde: Mach sie auf diese Betrugsmasche aufmerksam.
  • Bei Zweifeln direkt Kontakt aufnehmen: Solltest du unsicher sein, ob eine Nachricht echt ist, kontaktiere die Pensionsversicherungsanstalt direkt über offizielle Kanäle, bevor du antwortest. Alle Kontaktmöglichkeiten findest du hier: https://www.pv.at/web/service-und-kontakt/kontakt

Häufig gestellte Fragen

Phishing ist eine Betrugsmasche, bei der Kriminelle versuchen, an persönliche Daten, Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen. Meist passiert das über gefälschte Nachrichten oder Websites, die vertrauenswürdig wirken. Ziel ist, Geld oder sensible Daten der Opfer zu stehlen.

  • Vorsicht bei unbekannten Absendern oder unterdrückten Nummern
  • Prüfe die Webadresse genau
  • Rechtschreibfehler sind ein Warnsignal
  • Nicht auf Links klicken und keine Daten eingeben
  • Verdächtige Nachrichten direkt melden
  • Gegebenenfalls Polizei oder offizielle Plattformen wie www.rtr.at informieren
  • Familie und Freunde warnen
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes