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/ ©ubeyonroad/Pexels
Symbolfoto auf 5min.at zeigt ein Wohnmobil auf Autobahn
Auf der A1 bei Ansfelden (Oberösterreich) endete der Roadtrip einer US-Band vorübergehend mit einer Polizeikontrolle.

US-Band auf Europa-Tour: Roadtrip endete mit Polizei-Stopp auf der A1

Eine amerikanische Band legte auf ihrer Europa-Tour einen etwas anderen Zwischenstopp in Oberösterreich ein. Statt Konzertbühne hieß es für die Musiker: Polizeikontrolle, Diskussion und eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(283 Wörter)
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Manche Geschichten klingen wie aus einem Roadmovie, nur mit weniger Glamour. Am Freitag, dem 10. Oktober 2025, bemerkten Polizisten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich auf der A1 bei Ansfelden ein auffällig schwer beladenes Campingmobil. Als sie das Gefährt stoppten, offenbarte sich eine Szene, die selbst erfahrene Beamte zum Kopfschütteln brachte: Der 32-jährige US-Lenker war mit seiner Band auf Europa-Tournee und seine fünf Bandkollegen ruhten sich während der Fahrt gemütlich in ihren Betten aus, statt auf den vorgesehenen Sitzplätzen zu sitzen.

Überladen, übermüdet und überfordert

Doch damit nicht genug: Das Wohnmobil war um 9 Prozent überladen, und der Fahrer zeigte laut Polizei „deutliche Symptome einer Beeinträchtigung“. Da der Musiker Urin- und Speicheltests verweigerte, wurde er zu einer klinischen Untersuchung gebracht. Die Stimmung unter den Bandmitgliedern? Zunehmend gereizt. Nach einer längeren Diskussion stellte sich heraus: Der 32-Jährige war übermüdet und zudem unter Suchtgifteinfluss fahruntauglich.

Flucht im Rock’n’Roll-Stil

Was dann geschah, hätte auch in einem Musikvideo Platz: Der Mann verließ die Dienststelle der Autobahnpolizei Haid fluchtartig, sprintete zum Camper und brauste samt Bandkollegen davon, obwohl ihm die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt wurde. Seine Fahrzeugdokumente ließ er kurzerhand bei der Polizei zurück.

Zweiter Akt auf der A8

Doch das Abenteuer endete nicht auf der Überholspur. Auf der A8 bei Aistersheim gelang es einer Streife der Autobahnpolizei Wels, das Campingmobil erneut zu stoppen. Am Steuer saß diesmal ein anderer Musiker der Band. Vermutlich in der Hoffnung, so der Polizei zu entkommen. „Nach der Bezahlung einer Sicherheitsleistung in der Höhe von 2.000 Euro durften die Amerikaner ihre Tournee fortsetzen“, so die Landespolizeidirektion Oberösterreich abschließend.

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