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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man ein Labubuu, welches von der Ages gewarnt wird, zu kaufen.
Kinder könnten sich an der Kette des Fall in Wild Labubus verschlucken.

Vor diesem gehypten Plüschmonster warnt jetzt die AGES

Nach monatelangem Hype um die beliebten Plüschmonster Labubu folgt nun ein ernster Rückruf: Die AGES warnt vor dem Produkt "Fall in Wild", einem kleinen Labubu-Monster-Schlüsselanhänger. Kinder könnten die Halskette verschlucken.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
1 Minute Lesezeit(224 Wörter)

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) warnt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, dass sich die Halskette der „Fall in Wild-Labubu“ leicht lösen kann. Dabei werden kleine Kugeln und Anhänger freigesetzt, die von Kindern verschluckt werden können. Dadurch besteht das Risiko, dass die Atemwege blockiert werden, eine ernste Erstickungsgefahr. Betroffene Produkte sollen daher nicht mehr verwendet, sondern umgehend entsorgt werden. Das Ministerium prüft derzeit zusätzliche Maßnahmen, um Konsumenten zu schützen.

Details zur Warnung

  • Bezeichnung: Fall in Wild
  • Inverkehrbringer: Offerupstore GmbH, 1010 Wien
  • Die AGES betont, dass diese Warnung nicht automatisch bedeutet, dass das Risiko für die Gesundheit von Hersteller oder Importeur verursacht wurde.

Vom Sammlertraum zum Sicherheitsrisiko

Die Warnung trifft die Community mitten im Abklingen des Hypes um die grimmigen Plüschfiguren. Noch vor wenigen Wochen erzielten Labubus, besonders limitierte Editionen, Sammlerpreise von mehreren tausend Euro. Die Nachfrage schien grenzenlos, Social Media war voll von Unboxing-Videos, Warteschlangen und Tauschgruppen. Doch der Glanz begann vor wenigen Monaten zu verblassen: Ein virales TikTok-Video aus den USA zeigte einen Mitarbeiter der gemeinnützigen Organisation Goodwill, der erzählte, täglich würden dort 20 bis 30 Labubus gespendet. Teilweise müssten sie sogar entsorgt werden, weil es einfach zu viele gebe. Ob der sich Hype, der stark an die Zeiten der Diddle-Maus in den 90ern erinnert, halten wird, bleibt abzuwarten, fest steht, dass mit der aktuellen Sicherheitswarnung die Erfolgsgeschichte des grimmigen Plüschmonsters einen weiteren Kratzer bekommt.

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