„Einfach stolz“: Katharina schenkt kleinem Mädchen Hoffnung auf Leben
Unverhofft kommt oft. Die 19-Jährige Katharina hatte sich erst wenige Wochen davor typisieren lassen, dann kam schon die Nachricht, dass sie einem kleinen Mädchen das Leben retten könnte. Und die Oberösterreicherin zögerte nicht.
Die 19-jährige Katharina hat sich bei einer Typisierungsaktion im Dezember 2024 an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich als Stammzellspenderin registrieren lassen. Und nur wenig später wurde die Oberösterreicherin dann tatsächlich schon kontaktiert und konnte einem kleinen Mädchen die Chance auf ein Weiterleben schenken, wie der Verein „Geben für Leben“ berichtet.
Im Juni war es dann so weit
Die Nachricht, dass eine genetische Übereinstimmung gefunden wurde, hat nämlich nur bis Februar 2025 auf sich warten lassen, zunächst schien aber jemand anderes besser zu passen. „Doch dann fiel diese Person aus und Katharina rückte nach“, so der Verein weiter. Daher war es im Juni dann endlich so weit, die 19-Jährige spendete im AKH in Wien ihre Stammzellen.
Stammzellspende dauerte 3,5 Stunden
Dazu brauchte es ein paar Tage Vorbereitung mit Spritzen und leichten Rückenschmerzen. Die Spende selbst verlief über die Armvenen und dauerte rund 3,5 Stunden. „Nach der Spende fühlte ich mich schnell wieder fit – und war einfach nur stolz, einem kleinen Mädchen Hoffnung auf Leben geschenkt zu haben“, erzählt die Oberösterreicherin nun.
So kannst auch du zum Lebensretter werden
Solltest auch du ein Leben eines schwer kranken Menschen retten wollen, kannst du dich auf der „Geben für Leben“-Homepage hier online registrieren lassen. Dabei ist es möglich, ein Typisierungsset nach Hause geschickt zu bekommen. Gleichzeitig kann man zu einer der vielen Typisierungsaktionen in ganz Österreich gehen und das von den Profis machen lassen. Viel braucht es dafür jedenfalls nicht.