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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Mann mit Geld in der Hand, dahinter eine Geldtasche, einen Block, wo "Pension" drauf steht, einen Taschenrechner und eine Brille.
Ein Pensionsantritt 2026 würde sich wohl positiv für die Auszahlung am Konto auswirken.

Statt 2025: Pensionsantritt 2026 ist teils hunderte Euro mehr „wert“

Soll ich schon 2025 oder doch erst 2026 in Pension gehen? Vor dieser Frage stehen aktuell viele Beinahe-Pensionisten in Österreich. Warum es besser wäre, noch bis zumindest Jänner zu warten, erfahrt ihr hier bei uns.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(456 Wörter)
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Rund um Österreichs Pensionen wird es dieses Jahr nicht still. Bei den Regierungsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP wurde bereits die Erhöhung der Krankenversicherungs-Beiträge ins Spiel gebracht, diese wurde schließlich auch durchgeführt – allerdings von ÖVP, SPÖ und NEOS. Später sollten dann noch Neuerungen und Reformen rund um die Korridorpension, die Schwerarbeitspension und die neu geplante Teilpension folgen. Alle Maßnahmen und Infos dazu könnt ihr auch hier nachlesen: Pensionen in Österreich: Kürzungen, Reformen und was noch so geplant ist.

Bist du schon in Pension?

Nein, ich stehe erst am Anfang meiner Karriereleiter.
Nein, ein paar Jährchen habe ich noch vor mir.
Ich bin in den nächsten Monaten pensionsberechtigt.
Seit kurzem.
Schon lange!

2025 oder 2026: Wann soll ich in Pension gehen?

Auch rund um die Pensionserhöhungen, die 2026 für fast jeden Dritten niedriger ausfallen als die Inflation, hat es zuletzt viel Wirbel gegeben. Nun fragen sich viele Beinahe-Pensionisten, ob es sich lohnt, vielleicht noch dieses Jahr in den Ruhestand zu gehen. Wir haben nun bei der Arbeiterkammer (AK) nachgefragt und dort eine recht deutliche Antwort bekommen. „2026 ist wegen der hohen Aufwertung, die ins Pensionskonto kommt, auf jeden Fall besser“, erklärt AK-Experte Alexander Pasz im Gespräch mit 5 Minuten. Diese beträgt voraussichtlich nämlich 7,3 Prozent. Hier habe man die Einkommensentwicklung von 2023 auf 2024 drin, „das schlägt sich jetzt in der Aufwertung nieder“, so Pasz.

„PVA rät vielen, noch 2025 in Pension zu gehen“

Aktuell würde man regelmäßig hören, dass die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) den Menschen rät, noch 2025 in den Ruhestand zu gehen. Und tatsächlich schaue es bei der Vorberechnung so aus, als würde man mehr Pension bekommen, wenn man 2025 noch geht. „Weil die Aufwertung für kommendes Jahr noch nicht einberechnet wird und weil 2025 auch noch die Schutzklausel wirkt“, weiß der AK-Experte. Diese soll negative Auswirkungen durch die hohe Inflation der vergangenen Jahre für Neupensionisten verhindern. Die Aufwertung für kommendes Jahr wird meist erst Mitte bis Ende Dezember vom Staat bestätigt.

Beispiel zeigt, wie viel mehr du mit einem Pensionsantritt 2026 bekommen könntest

Tatsächlich sei es aber so, dass es „minimal besser“ sei, 2026 in Pension zu gehen. Deutlich besser sei es für Menschen, die in Korridorpension gehen wollen: „In vielen Fällen bekommen diese Menschen die Schutzklausel dieses Jahr nämlich nicht.“ Pasz unterstreicht das ganze gegenüber 5 Minuten auch noch mit einem Beispiel, das zeigen soll, wie viel mehr man durch einen Pensionsantritt 2026 im Vergleich zu einem solchen im Jahr 2025 bekommen würde.

Beispiel Pensionsantritt 2025 vs. Pensionsantritt 2026:

Annahme: monatliche Beitragsgrundlage von 3.000 Euro, Abschlag für 36 Monate (15,3 Prozent) früheren Pensionsantritt mit Startdatum 1. Dezember 2025, Frühstarterbonus für Arbeiten in jungen Jahren

Geht man von diesen Rahmendaten aus, würde jemand, der schon am 1. Dezember 2025 in Pension geht, mit 1. Jänner 2026 insgesamt 2.180,44 Euro brutto bekommen. Geht die selbe Person einen Monat später in Pension, bekommt er oder sie 2.229,68 Euro im Monat – also 49,24 Euro monatlich mehr.

Durch die Aliquotierung wird das mit der Anpassung 2027 wieder etwas weniger, der Unterschied bei einer theoretisch angenommenen Pensionserhöhung von 2,5 Prozent im Jahr 2027 würde dann aber immer noch 22,60 Euro pro Monat zu Gunsten des Pensionsantritts am 1. Jänner 2026 betragen.

Heißt: Ein Pensionsantritt mit 1. Jänner 2026 würde im ersten Jahr knapp 600 Euro brutto mehr bringen, im zweiten Jahr wären es immer noch 316,40 Euro brutto mehr.

Das rät der AK-Experte angehenden Pensionisten

Pasz würde sich daher wünschen, dass die PVA einen Hinweis bei der Vorausberechnung der Pension angeben und schreiben würde, dass die Aufwertung für das kommende Jahr noch nicht eingerechnet ist. Daher rät er angehenden Pensionisten auch, unbedingt das Beratungsangebot der AK zu nutzen und sich dementsprechende Informationen einzuholen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 20.10.2025 um 09:29 Uhr aktualisiert
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