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/ ©Fotomontage: Geben für Leben
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Marija und ihre Mama und Marija alleine.
Als Marija eineinhalb Jahre alt war, hat ihre Mutter ihr das Leben gerettet - und sie hat dabei nicht gezögert.

„Meine Tochter hatte Leukämie“: Mutter zögerte keine Sekunde

Katarina und ihre Tochter Marija haben schon so einiges durchgemacht. Als sie eineinhalb Jahre alt war, hatte Marija nämlich kaum noch Zeit, bei ihr wurde Leukämie diagnostiziert. Ihre Mutter hat daraufhin gehandelt - mit Erfolg.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(345 Wörter)
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Es sind wohl mit die schrecklichsten Momente, die man sich als Elternteil nur vorstellen kann. Bei Katarina und ihrer Tochter Marija – die beiden sind ursprünglich aus der Ukraine, leben nun aber in Österreich – ist diese Vorstellung aber vor vielen Jahren zur Realität geworden. Marija bekam mit eineinhalb Jahren die Diagnose Leukämie vorgesetzt, die einzige Möglichkeit war eine Knochenmarkspende. Und der Verein „Geben für Leben“ erklärt, dass kaum noch Zeit blieb und ein passender Spender nicht in Sicht war.

Marija „lacht, malt, spielt und lebt“

Hier kam die Mutter von Marija ins Spiel. Katarina war zwar kein „perfektes Match“ für ihre Tochter, dennoch zögerte sie keine Sekunde und spendete selbst Knochenmark. Die wohl beste Entscheidung, die sie in dieser Situation treffen hätte können. Heute ist Marija nämlich zehn Jahre alt, „sie lacht, malt, spielt und lebt“, so der Verein „Geben für Leben“ auf Facebook. Und man weiß, was diese Spende bedeutet hat: „Sie schenkte ihrer Tochter damit ein zweites Leben.“

„Bin sehr froh, dass ich meiner Tochter Leben geben konnte“

In einem emotionalen Schreiben, das 5 Minuten vorliegt, weist Katarina auch auf die Notwendigkeit einer internationalen Spender-Datenbank hin, „um einen perfekten Spender/eine Spenderin zu finden“. Das hätte es damals noch nicht gegeben. „Da es schnell gehen musste, wurden meine Stammzellen entnommen und transplantiert, auch wenn ich nicht ein perfekter Match war“, erinnert sie sich. „Ich bin aber sehr froh, dass ich meiner Tochter durch meine Spende Leben geben konnte.“

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Katarina und ihre Tochter Marija.
©Geben für Leben
Katarina hat nicht gezögert und ihrer Tochter damit eine Chance auf ein Leben geschenkt.

Verein hofft auf mehr Lebensretter

Der Verein „Geben für Leben“ hofft auf mehr potentielle Spender, damit auch mehr Lebensretter und vor allem auf eines: mehr Hoffnung. Diese kann man unter anderem schenken, indem man sich als Stammzellspender registrieren lässt. Dazu muss man sich nur typisieren lassen, das geht einerseits zu Hause, andererseits auch bei Typisierungsaktionen wie jener in Wiener Neustadt am 7. November 2025. Alle Informationen dazu und auch alles weitere findet ihr auf der Website von „Geben für Leben“ hier.

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