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/ ©Montage: 5 Minuten & APA/ROLAND SCHLAGER
Foto auf 5min.at zeigt eine Bildmontage von einem Klimaticket und einem Zug.
In einigen Bundesländern wird das Klimaticket teurer.

Klimaticket wird auch in vielen Bundesländern teurer

Teuer, teurer - Österreich. Denn es wird nicht nur das allgemeine Klimaticket teurer, auch der Preis vom regionalen wird in einigen Bundesländern erhöht.

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
1 Minute Lesezeit(229 Wörter)

Das österreichweite Klimaticket wird teurer, das war schon länger bekannt. Nun wird aber auch der regionale Preis erhöht. In einigen Bundesländern wird es um einiges mehr kosten.

Regionales Klimaticket wird teurer

In Wien und in Oberösterreich wird das regionale Klimaticket um einiges teurer. Die Tarife steigen etwas beim Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), in der Steiermark, Salzburg und Vorarlberg. In Kärnten wird der Preis nicht angehoben.

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28 Prozent Erhöhung

Der Preis für das österreichweite Klimaticket ist im September von 1.095 auf 1.300 Euro gestiegen und wird ab Jahreswechsel 1.400 Euro kosten. Das bedeutet insgesamt eine Erhöhung um knapp 28 Prozent. Auch die Jahreskarte der Wiener Linien wird deutlich teurer: Sie kostet künftig 467 statt 365 Euro, für die digitale Variante gibt es jedoch einen Rabatt. Die letzte Preiserhöhung liegt hier bereits zwölf Jahre zurück (seit 2013 unverändert).

Die Preiserhöhungen des Klimatickets:

Im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) wurden die Preise bereits am 1. September um 7,7 Prozent erhöht – die erste Anpassung seit Einführung 2022.

    • Das VOR-Klimaticket MetropolRegion (für Wien, Niederösterreich, Burgenland) kostet nun 898 statt 860 Euro.

    • Das VOR-Klimaticket Region (nur Niederösterreich und Burgenland) stieg von 495 auf 533 Euro. Da der Wiener Tarif die Grundlage für alle VOR-Tickets bildet, wird es mit Jahreswechsel auch dort zu weiteren Anpassungen kommen.

In Oberösterreich steigen die Preise um rund 19 Prozent:

    • Das KlimaTicket OÖ Regional (ohne Linz, Wels und Steyr) kostet ab 1. Jänner 2026 467 statt 393 Euro.

    • Das KlimaTicket OÖ Gesamt (inklusive Stadtverkehre) steigt von 592 auf 703 Euro.
      Der Verkehrsverbund erklärte, die Anpassung erfolge „im Gleichklang“ mit jener des bundesweiten Tickets.

In Vorarlberg werden die Preise 2026 um 14 Euro angehoben,  eine Steigerung um 3,2 Prozent. Der Grundpreis steigt von 434 auf 448 Euro, die meisten Erwachsenen zahlen mit Ermäßigungen künftig 396 Euro für das KlimaTicket VMOBIL maximo.

In der Steiermark kostet das Ticket seit Juli 2025 514 statt 499 Euro. In Graz gibt es jedoch eine städtische Förderung von 100 Euro für Hauptwohnsitzinhaberinnen und -inhaber – dort zahlen die Menschen also nur 414 Euro.

In Salzburg erhöhen sich die Preise 2026 nur leicht:

  • Das Klimaticket Classic steigt von 393 auf 399 Euro (+1,5 %).

  • Der „Plus“-Zuschlag (übertragbar, zweite Person am Wochenende gratis) bleibt bei 100 Euro.

  • Für unter 26-Jährige und Seniorinnen und Senioren kostet das Ticket künftig 299 statt 295 Euro.

  • Die Super s’COOL Card für Schüler und Lehrlinge steigt auf 99 Euro.
    Seit Einführung des Salzburger Jahrestickets lagen die Preiserhöhungen nur etwa halb so hoch wie die allgemeine Inflation.

In Kärnten bleiben die Preise unverändert

In Kärnten bleiben die Preise vorerst unverändert. Eine Erhöhung ist derzeit nicht geplant, teilte das Büro von Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) der APA mit. In Tirol steht die Entscheidung noch aus. Das Land verwies auf die laufenden Budgetverhandlungen für 2026. Eine Anpassung ist zwar wie üblich mit 1. April vorgesehen, die genaue Höhe ist aber noch offen. Im April 2025 war der Preis bereits von rund 562 auf 590 Euro gestiegen.

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