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/ ©Unsplash
Symbolfoto
Bild auf 5min.at zeigt einen Bitcoin und ein Handy
Vermeintliche Firmen locken ihre Opfer mit Crypto-Investments, um Geld zu erbeuten.

WhatsApp Crypto-Betrug: Burgenländer verlor viel Geld

Ein 67-jähriger Mann wurde Opfer einer Betrugsmasche mit Cryptowährungen. Er verlor einen fünfstelligen Geldbetrag. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Mattersburg. Die Polizei warnt vor Onlinebetrug.

von Felizian Krenn Felizian Krenn
1 Minute Lesezeit(112 Wörter)
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Der Mann aus dem Bezirk Güssing im Burgenland klickte auf eine Werbeeinschaltung für eine Investmentfirma für Cryptowährungen. Daraufhin kontaktierte ihn ein vermeintlicher Mitarbeiter der Firma über WhatsApp, und forderte ihn dazu auf, eine Remotesoftware auf sein Handy zu installieren.

Große Summe an Geld verloren

Mithilfe der Remote-App wurden mehrere Transaktionen auf dem Handy des betroffenen Mannes getätigt. Er erlitt dadurch einen Schaden in der Höhe eines fünfstelligen Bereiches. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Mattersburg. Eine 51-Jährige wurde ebenfalls via WhatsApp kontaktiert und zur Investition überzeugt. Das Geld und ihre angeblichen Gewinne sind nun spurlos verschwunden.

Das sind Warnsignale für Betrugsfälle

  • Aufforderung ein Programm oder eine App zu installieren
  • Unerwartete Cursorbewegungen
  • Langsames oder nicht reagierendes Gerät
  • Ungewöhnliche Netzwerkaktivität
  • Phantombewegungen der Maus oder unerwartete Cursoraktivität

Wie kann ich mich schützen?

  • Kein seriöses Unternehmen kontaktiert Sie und fragt Sie nach persönlichen Daten oder verlangt einen Fernzugriff – legen Sie auf!
  • Kritisches Hinterfragen bei Anrufen von ausländischen Nummern.
  • Werden Sie unter Druck gesetzt, beenden Sie schnellstmöglich das Gespräch.
  • Vergessen Sie nicht, Ihre Programme regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen und nutzen Sie eine aktuelle Anti-Viren-Software.

Häufig gestellte Fragen

Eine Remotesoftware ist ein Programm, dass Fernsteuerungen von Geräten wie Handys und Computern ermöglicht. Häufig finden solche Programme beim technischen Support oder Homeoffice Anwendungen. Es kann allerdings missbraucht werden, wenn sich Dritte unerlaubt Zugang zu Geräten verschaffen wollen.

Trennen Sie die betroffenen Geräte vom Internet oder schalten Sie sie aus. Ändern Sie alle Zugangsdaten und Passwörter, vor allem für Onlinebanking und E-Mail. Falls Abbuchungen erfolgt sind, kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Bank. In jedem Fall sollten Sie die Polizei einschalten, und den Vorfall zur Anzeige bringen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.11.2025 um 17:11 Uhr aktualisiert
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