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/ ©UK St. Pölten
Das Foto auf 5min.at zeigte die schönen Momente
Ein Tag voller Emotionen, Menschlichkeit und Zusammenhalt: Am 14. Oktober 2025 gaben sich Elvira und Mirza Civic auf der Intensivstation des Universitätsklinikums St. Pölten das Ja-Wort.

Elvira konnte noch „Ja“ sagen

Elvira Civic wurde seit 18. Juli 2025 vom Palliativteam des Universitätsklinikums betreut und befand sich seit 23. August 2025 bis vor kurzem auf der Intensivstation.

von Yvonne Schmid-Berger
2 Minuten Lesezeit(251 Wörter)
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Als ihr größter Wunsch eine standesamtliche Hochzeit war, wandte sich ihr Partner am 8. Oktober 2025 mit der Bitte um Unterstützung an das Palliativteam.

Herzenswunsch geht in Erfüllung

Gemeinsam mit dem engagierten Team der Intensivstation wurde in kurzer Zeit alles organisiert, um diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Das Palliativteam übernahm die Kontaktaufnahme mit dem Standesamt der Stadt St. Pölten, half bei der Beschaffung der notwendigen Unterlagen und koordinierte die Vorbereitungen für die sogenannte „Nottrauung“.

Berührende Zeremonie

Am 14. Oktober 2025 war es schließlich so weit: In einer berührenden Zeremonie wurden Elvira und Mirza Civic von der Standesbeamtin des Magistrats St. Pölten getraut. Umgeben von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, die den Moment mitgestalteten, entstand eine kleine Feier voller Wärme, Anteilnahme und Menschlichkeit – ein Beispiel dafür, wie wichtig individuelle Begleitung und gelebte Würde auch in schwierigen Zeiten sind.

Liebe, Zusammenhalt und Menschlichkeit …

„Solche besonderen Momente zeigen, dass Medizin nicht nur aus Diagnosen und Therapien besteht, sondern vor allem aus Menschlichkeit, Empathie und gemeinsamer Fürsorge“, so das Palliativteam des Universitätsklinikums St. Pölten. Dem nächsten Wunsch des Paares – eine Verlegung in ein heimatnahes Krankenhaus, um näher bei der Familie sein zu können – konnte vor wenigen Tagen entsprochen werden. Außerdem möchten sie ihre Geschichte gerne teilen: „Wir hoffen, dass wir mit unserer Geschichte anderen Menschen Mut machen und etwas Hoffnung geben können. Liebe, Zusammenhalt und Menschlichkeit sind gerade in schwierigen Zeiten das Wichtigste.“

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