Neue Betrugswelle: Finanzministerium warnt jetzt alle Handy-Nutzer
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell wieder vor einer Zunahme gefälschter SMS und WhatsApp-Nachrichten. Diese wirken zum Teil täuschend echt. Betrüger geben darin vor, dass die FinanzOnline-ID bald abläuft.
Hier ist Vorsicht geboten! Internetbetrüger versenden aktuell wieder gefälschte SMS- und WhatsApp-Nachrichten im Namen der österreichischen Finanzverwaltung. Oft enthalten diese Hinweise, wie etwa, dass die FinanzOnline-Identifikationsnummer (ID) abläuft und erneuert werden müsse. Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen. Erst vor kurzem wurde dadurch ein Oberösterreicher um eine halbe Million Euro erleichtert. 5 Minuten hat berichtet. Mehr dazu unter: Österreicher verlor eine halbe Million Euro! Polizei warnt vor dieser SMS. Auch ein Kärntner bestätigte mehrere Überweisungen und erlitt so einen finanziellen Schaden im fünfstelligen Bereich.
BMF ruft zur Vorsicht auf
Internetbetrüger würden sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks bedienen, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Das BMF betont daher, dass Informationsbenachrichtigungen grundsätzlich nur in Form von Bescheiden erfolgen, welche entweder per Post oder in der FinanzOnline-Databox zugestellt werden. Die Experten fordern die Bürger deshalb auf, niemals persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen zu übermitteln.
Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.
Bundesministerium für Finanzen
So schützt ihr euch vor dem Betrugsversuch:
- Folgt keinesfalls den darin enthaltenen Anweisungen.
- Klickt niemals auf darin enthaltene Links oder Dateien.
- Gebt unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt.
- Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen.
Betrugs-Methoden werden zunehmend professioneller
Immer öfter täuschen die Betrüger nämlich vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen, wie der österreichischen Finanzverwaltung stammen. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen, offene Forderungen, drohende Pfändungen, verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline, erforderliche Überprüfungen oder die notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen.