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/ ©Family City
Das Bild von 5 Minuten zeigt ein Albino Känguru, welches seit 31.Oktober 2025 verschwunden ist.
Das Albino-Känguru, das Anfang des Jahres geboren wurde, sei eigentlich noch viel zu jung, um allein zu überleben – normalerweise bleibt ein Känguru bis zu 18 Monate im Beutel seiner Mutter.

Baby-Albino-Känguru gesucht: Polizei & Drohnen im Einsatz

Seit dem 31. Oktober wird fieberhaft nach einem Albino-Rotbrustkänguru gesucht, das aus einem Freizeitpark an der österreichisch-tschechischen Grenze entkommen ist.

von Andrea Lautmann
2 Minuten Lesezeit(273 Wörter)

Das erst zehn Monate alte Tier verschwand spurlos – und trotz mehrerer Sichtungen gibt es noch keine Spur. Am Samstagvormittag wurden erstmals Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt, um das Jungtier aufzuspüren. Auch das Gelände rund um den Park wurde bereits mehrfach durchkämmt – bisher ohne Erfolg.

Rätsel um das Verschwinden – war es Diebstahl?

Noch immer ist unklar, wie das Känguru überhaupt entkommen konnte. Das Gehege im Freizeitpark „Family City“ bei Kleinhaugsdorf ist zwei Meter hoch umzäunt und zeigte keine Beschädigungen. „Unsere Pfleger haben uns versichert, dass keine Tür offengelassen wurde. Wir schließen daher einen Diebstahl nicht aus“, sagt Parksprecherin Andrea Weisová. Das Tier, das Anfang des Jahres geboren wurde, sei eigentlich noch viel zu jung, um allein zu überleben – normalerweise bleibt ein Känguru bis zu 18 Monate im Beutel seiner Mutter.

Mehrere Sichtungen, jedoch keine Spur

Drei mögliche Sichtungen hat es seit dem Verschwinden gegeben: eine in einem Weingarten bei Unterretzbach (Niederösterreich) und zwei weitere in Tschechien. Kängurus ernähren sich von Gras, Knospen und Blättern – Nahrung also kein Problem. Doch einfangen lasse sich das flinke Tier nur schwer: „Es ist sehr kräftig und extrem schnell. Vermutlich gelingt das nur mit einer Betäubung“, so Weisová.

2000 Euro Belohnung ausgesetzt

Weil das Albino-Känguru ein Publikumsliebling war, haben die Betreiber des Parks jetzt eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Wer das Tier im Grenzgebiet zwischen Retz und Kleinhaugsdorf sieht, soll sich sofort bei der Polizei melden. Noch hoffen die Besitzer, dass das kleine Känguru bald wieder sicher nach Hause hoppelt – bevor der Winter kommt.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 08.11.2025 um 16:49 Uhr aktualisiert
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