
Mutter überrollt einjährige Tochter – jede Hilfe kam zu spät
In Oberösterreich ereignete sich am Samtagabend ein erschütterndes Unglück. Eine Mutter fuhr beim Rangieren in der Garageneinfahrt ihre einjährige Tochter an. Für das kleine Mädchen kam jede Hilfe zu spät.
Ein Ehepaar aus dem Bezirk Schärding war am Freitagabend, dem 8. November, mit dem Reifenwechsel an seinem Auto beschäftigt. Während der Arbeiten befand sich auch die einjährige Tochter im Bereich der Garageneinfahrt. „Nachdem die Arbeiten gegen 18 Uhr abgeschlossen waren, stieg die 29-Jährige in das Auto, um es von der Garageneinfahrt zu entfernen“, heißt es vonseiten der Beamten. Dabei fuhr sie einige Meter rückwärts, dann hörte sie plötzlich einen Knall. Die Frau blieb sofort stehen und stieg aus. Dabei sah sie, dass ihre Tochter unter dem Wagen eingeklemmt wurde. „Sie rief sofort ihrem 31-jährigen Ehemann und wählte umgehend den Notruf“, teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich mit. Der Vater rannte mit einem Wagenheber zum Auto und hob dieses an, um das Kind zu befreien.
Jede Hilfe kam zu spät
Kurz darauf traf das Rettungsteam ein. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen konnte das Leben des Mädchens nicht mehr gerettet werden. „Das Kind wurde leider so schwer verletzt, dass es trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch das Rettungsteam noch an der Unfallstelle verstorben ist“, bestätigte die Polizei. Die Angehörigen wurden unmittelbar nach dem Unfall durch das Kriseninterventionsteam betreut.