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Ein Bild auf 5min.at zeigt ein Rettungsauto in Klagenfurt.
Der 37-jährige Arbeiter konnte von Rettungskräften aus dem Getreide gezogen und leicht verletzt ins Landesklinikum Mistelbach gebracht werden. Der jüngere Kollege hingegen wurde von der Feuerwehr geborgen - für ihn gab es keine Überlebenschance. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Tödliches Drama im Getreidesilo: 21-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall

Ein Routine-Einsatz wird zur tödlichen Falle: Zwei Arbeiter sinken in einem Getreidesilo ein. Einer überlebt schwer geschockt, für einen 21-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.

von Andrea Lautmann
2 Minuten Lesezeit(274 Wörter)

Ein tragischer Arbeitsunfall erschütterte am Donnerstagabend den Bezirk Korneuburg. Gegen 18.10 Uhr wollten zwei rumänische Arbeiter, 21 und 37 Jahre alt, in einem Betrieb im Gemeinde-gebiet von Ernstbrunn eine Verstopfung in einem Getreidesilo lösen. Dazu betraten sie die Oberfläche des Getreides – ein fataler Fehler. Der Untergrund gab nach, beide Männer sanken ein. Während der 37-Jährige nur bis zum Hals im Silo versank, wurde der 21-Jährige völlig verschlungen.

Arbeitskollege schlägt Alarm – Rettungskette sofort gestartet

Ein weiterer Mitarbeiter beobachtete das Unglück und alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Feuerwehr, Rettung und Notarzt rückten in kürzester Zeit an – doch für einen der Männer kam jede Hilfe zu spät.

37-Jähriger überlebt – 21-Jähriger stirbt trotz schneller Bergung

Der 37-jährige Arbeiter konnte von Rettungskräften aus dem Getreide gezogen und leicht verletzt ins Landesklinikum Mistelbach gebracht werden. Der jüngere Kollege hingegen wurde von der Feuerwehr geborgen – für ihn gab es keine Überlebenschance. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Arbeitsinspektorat ermittelt – tragischer Fehler mit fatalen Folgen

Nach dem Unfall wurde das Arbeitsinspektorat beigezogen. Es soll klären, warum die Männer das Silo betraten und ob Sicherheitsvorschriften missachtet wurden. Getreidesilos gelten seit Jahren als extrem gefährliche Arbeitsumgebung – schon wenige Schritte können ausreichen, um im rieselnden Korn unterzugehen.

Gemeinde unter Schock – Fragen bleiben offen

In Ernstbrunn herrscht Fassungslosigkeit. Kollegen und Einsatzkräfte stehen unter Schock.
Warum es überhaupt zu der Verstopfung kam, ob Sicherheitsvorkehrungen fehlten und wie es zu dieser fatalen Entscheidung kam, wird noch ermittelt.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 14.11.2025 um 10:47 Uhr aktualisiert
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