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/ ©Pexels/ Ekaterina Bolovtsova
Bild auf 5min.at zeigt eine Frau am Laptop.
Die angebliche Anwaltskanzlei „Commonwealth Legal Services“ existiert nicht - das ist Betrug.

Achtung: Fake-Anwälte drohen mit Urheberrechts-Klage

Du findest in deinem E-Mail-Postfach eine Copyright-Klage? Vorsicht: Es könnte sich um einen Betrug handeln. Zur Zeit häufen sich diese Fälle.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(308 Wörter)

Eine Welle von E-Mails von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei sind aktuell im Umlauf. In dieser wirst du beschuldigt, urheberrechtlich geschützte Bilder oder Videos verwendet zu haben. Doch die Wahrheit ist: Es handelt sich um einen Betrugsversuch. Watchlist Internet informiert.

Warst du schon einmal Opfer eines Online-Betrugs?

Ja, leider
Nein, zum Glück nicht

Die Masche: Urheberrechtsvorwurf aus dem Nichts

Die Täter schreiben Webseitenbetreiber direkt an. Der Vorwurf ist: Man habe ein Bild oder Video genutzt, das einem angeblichen Unternehmen gehört. Dazu liefern sie einen Link, der belegen soll, dass das Bild/Video tatsächlich verwendet wurde. Der Link führt ins Leere oder auf manipulierte Seiten. Dann kommt der „Lösung“-Vorschlag: Man solle die angeblichen Urheber nennen und auf deren Website verlinken und zwar binnen weniger Tage. Spätestens der Blick in die Signatur zeigt, dass es eine Täuschung ist: Die angebliche Kanzlei „Commonwealth Legal Services“ existiert nicht. Auch die angeblich geschädigte Firma ist nur Fantasie. Die dort gezeigten Fotos sind gestohlen oder KI-generiert.

Dann kommt die Geldforderung…

Geld wird in der ersten E-Mail gar nicht angesprochen: Die Täter hoffen, dass Betroffene antworten und sich rechtfertigen. Erst darauf folgt die zweite Nachricht: Diesmal mit einer Geldforderung. Angeblich könne man das „Verfahren“ gegen eine Strafzahlung einstellen. „Die Hoffnung der Drahtzieher: Um eine drohende rechtliche Auseinandersetzung zu verhindern, bezahlen die Beschuldigten den geforderten Preis“, heißt es von Watchlist Internet.

Bild auf 5min.at zeigt eine Betrugsemail
©5 Minuten

So erkennst du eine Fake-Kanzlei:

  • Registrierungsdatum: Betrugsdomains sind meist erst seit wenigen Wochen registriert.
  • Team-Foto: Diese sind oft gestohlen oder KI-generiert. “ Eine Google-Rückwärtssuche mit seinem Foto führt direkt zu einer großen Galerie von KI-Fotos“ mit dem Titel „AI-Generated right-facing adult black faces“, so Watchlist Internet.
  • Falsche Adresse: An den angegebenen Standorten gibt es keine Kanzlei.

Betroffen? Was tun?

1. Sofort die Bank informieren.
2. Polizei einschalten.
3. Wachsam bleiben.

Häufig gestellte Fragen:

Viele Abmahnungen, besonders von unbekannten Kanzleien, sind Betrugsversuche. Antworte nicht sofort. Führe sofort einen Check durch. So erkennst du eine Fake-Kanzlei:

    • Registrierungsdatum: Betrugsdomains sind meist erst seit wenigen Wochen registriert.

    • Team-Foto: Diese sind oft gestohlen oder KI-generiert. “ Eine Google-Rückwärtssuche mit seinem Foto führt direkt zu einer großen Galerie von KI-Fotos“ mit dem Titel „AI-Generated right-facing adult black faces“, so Watchlist Internet.

    • Falsche Adresse: An den angegebenen Standorten gibt es keine Kanzlei.

Prüfe die Seriosität des Absenders und des Vorwurfs, bevor du reagierst.

So erkennst du eine Fake-Kanzlei:

    • Registrierungsdatum: Betrugsdomains sind meist erst seit wenigen Wochen registriert.

    • Team-Foto: Diese sind oft gestohlen oder KI-generiert. “ Eine Google-Rückwärtssuche mit seinem Foto führt direkt zu einer großen Galerie von KI-Fotos“ mit dem Titel „AI-Generated right-facing adult black faces“, so Watchlist Internet.

    • Falsche Adresse: An den angegebenen Standorten gibt es keine Kanzlei.

(unterstützt durch KI, geprüft von der Redaktion)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 14.11.2025 um 14:07 Uhr aktualisiert
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