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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Polizeiauto bei einer Verfolgungsjagd.
Eine Verfolgungsjagd im Zillertal endete mit Schreckschüssen und einer Festnahme.

Schüsse im Zillertal: Alkolenker läuft nach Verfolgung Skipiste hinab

Im Tiroler Zillertal ereignete sich in der Nacht auf Freitag, 14. November 2025, eine rund 20 Kilometer lange Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem 26-jährigen Alkolenker. Diese endete mit Schreckschüssen der Beamten.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(240 Wörter)

Auf der B169 Zillertalstraße war ein Auto Donnerstagnacht, am 13. November 2025 gegen 23.50 Uhr, taleinwärts unterwegs. Einer Zivilstreife ist es dabei durch seine „auffällige Fahrweise“, wie die Beamten es beschreiben, aufgefallen. Dabei kam das Auto wiederholt von der Fahrspur ab und ist mehrmals aufs rechte Bankett geraten. Auch die deutlichen Anhaltezeichen der Polizeistreife ignorierte der Lenker und fuhr etwa durchs Ortsgebiet mit einer Höchstgeschwindigkeit von 77 km/h über dem Erlaubten.

Beamte gaben Schreckschüsse ab

Schließlich führte seine Flucht vor der Polizei über einen Forstweg bis in ein Skigebiet hinein, wo das Auto auf einer Geländekuppe aufsaß. Doch damit war die Flucht nicht vorüber, der Lenker lief nämlich – trotz völliger Dunkelheit – dort die steile Skipiste hinab. Da er die Beamten weiterhin völlig ignorierte, gaben diese Schreckschüsse ab, woraufhin er seine Flucht beendete, sich zu Boden legte und festgenommen werden konnte. „Durch die Schussabgabe entstand weder Personen- noch Sachschäden“, versichert die Polizei in einer Aussendung.

Alkotest ergibt starke Alkoholisierung

Insgesamt ist der 26-jährige Österreicher 20 Kilometer weit geflüchtet, ein Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung. Ihm wurde sowohl der Führerschein als auch das Auto vorläufig abgenommen. Der Mann musste übrigens ins Krankenhaus gebracht werden, weil er sich beim Bergablaufen auf der Skipiste schwer verletzte. Gegen ihn wird Anzeige bei der zuständigen Behörde erstattet.

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