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Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Ein Notarzt befindet sich im Einsatz
Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen

Tödlicher Leichtsinn: Trainsurferin auf Weststrecke ums Leben gekommen

Auf der Weststrecke bei Blindenmarkt (Bezirk Melk) ist Freitagabend eine junge Frau beim Trainsurfen tödlich verunglückt. Sie war Teil einer Gruppe aus Tschechien, die außen auf einem ICE mitfuhr.

von Stefan Putz Logo 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(292 Wörter)
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Die Frau war laut Polizei Teil einer Gruppe von Trainsurfern aus Tschechien. Unter „Trainsurfen“ versteht man das lebensgefährliche Mitfahren an der Außenseite eines fahrenden Zuges. Gegen 22 Uhr stiegen die Personen demnach in Amstetten auf einen ICE-Zug auf und fuhren außen mit in Richtung St. Pölten. Nach der Ankunft in St. Pölten bemerkte die Gruppe, dass eine Frau fehlt. Zunächst setzten sie die Fahrt fort – erst Stunden später alarmierten sie die Polizei.

Suche in der Nacht – Drohne im Einsatz

Erst gegen 3 Uhr nachts meldeten sich die Tschechen bei einer Polizeiinspektion und gaben die Vermisste als abgängig bekannt. Daraufhin leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Mit Unterstützung einer Drohne wurde der Streckenabschnitt zwischen St. Georgen am Ybbsfelde (Bezirk Amstetten) und Blindenmarkt abgesucht. In den frühen Morgenstunden entdeckten Einsatzkräfte schließlich eine leblose Person neben den Gleisen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Identität noch in Abklärung

Die Identität der Toten ist vorerst nicht eindeutig geklärt. Die Gruppe hatte gegenüber der Polizei lediglich den Vornamen der Frau bekannt gegeben. Die österreichischen Behörden stehen nun in Kontakt mit den tschechischen Stellen, um die Personalien der Verstorbenen zweifelsfrei festzustellen.

Weststrecke stundenlang gesperrt

Wegen des Einsatzes musste die Westbahnstrecke zwischen Amstetten und Ybbs (Bezirk Melk) gesperrt werden. Der Zugverkehr war in den frühen Morgenstunden unterbrochen, es kam zu Verzögerungen und Ausfällen. Seit etwa 7.30 Uhr ist die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben, die Züge können den Abschnitt erneut regulär befahren. Die Polizei ermittelt nun die genauen Umstände des Unfalls. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete eine Obduktion der Leiche an.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.11.2025 um 17:09 Uhr aktualisiert
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