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Bild auf 5min.at zeigt das Allgemeine Krankenhaus in Wien.
Eine Patientin starb in Oberösterreich, nun gibt es erste Handlungen.

Patientin tot: Gesundheitsholding-Chef tritt zurück

Im Oktober ist eine Patientin verstorben, nach dem sie abgewiesen wurde. Nun gibt es erste Konsequenzen.

von APA/Meier A.
1 Minute Lesezeit(147 Wörter)

Der Vorsitzende der Geschäftsführung in der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) und Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums Franz Harnoncourt hat am Montag seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Vertrag angekündigt. Dies teilte er am Montag zu Beginn der Sondersitzung der Gesundheitsholding zum Fall einer abgewiesenen Patientin, die verstorben ist, in einer persönlichen Erklärung mit. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis 2029.

Patientin starb

Harnoncourt habe Landeshauptmannstellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP), „ersucht, meinen Vertrag vorzeitig aufzulösen“. Er werde noch so lange seine Funktion ausüben, bis eine Nachfolge gefunden und eine geordnete Übergabe sichergestellt sein. Mitte Oktober war eine Patientin mit einem Aorteneinriss ins OÖG-Krankenhaus Rohrbach gekommen. Sie hätte in eine Spezialklinik überstellt werden müssen, aber nirgends fand sich die Kapazität, sie rasch genug zu behandeln. Die Frau starb. (APA/RED, 17.11.2025)

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