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/ ©Fotomontage: Geben für Leben
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die beiden Stammzellspender Hannes und Thomas.
Hannes (links) und Thomas sind nicht nur Brüder, sie haben auch beide einem Menschen Hoffnung auf ein weiteres Leben geschenkt.

„Zwei Brüder, zwei Lebensretter“: Hannes schenkt Mann Hoffnung auf Leben

Das kommt nun wirklich nicht alle Tage vor. Nachdem sein Bruder bereits vor einigen Jahren seine Stammzellen gespendet und damit ein Leben gerettet hat, wurde nun auch der 18-jährige Hannes zum Lebensretter.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(479 Wörter)

Weniger als 3.000 Menschen leben in der Marktgemeinde Gaming (Bezirk Scheibbs, Niederösterreich). Zwei davon sind bzw. waren das Brüderpaar Hannes und Thomas. Beide haben jeweils einem Menschen eine neue Hoffnung auf Leben geschenkt, wie der Verein „Geben für Leben“ nun auf Facebook erklärt. Nachdem Thomas nämlich schon im Jahr 2019 seine Stammzellen gespendet hat, war nun Hannes dran, der dem Beispiel seines großen Bruders folgte. Aber alles von Anfang.

Thomas: „Das Gefühl, jemandem Hoffnung zu schenken, ist überwältigend“

Ende 2019 hat Thomas aus der kleinen niederösterreichischen Marktgemeinde die Nachricht bekommen, dass er als Spender für einen Leukämiepatienten in Frage kommt. Schon wenig später war es auch so weit und er spendete überlebenswichtige Stammzellen. „Die Spende selbst verlief ebenso unkompliziert wie alle Vorbereitungen und so konnte ich nach knapp zwei Stunden die Klinik schmerzfrei verlassen“, erklärte der Niederösterreicher damals. Am Weg nach Hause sei ihm dann allmählich bewusst geworden, was er damit bewirken könnte. „Ein Mensch, von dem ich aktuell noch nicht viel weiß, wird nun wieder ein normales Leben führen können. Das Gefühl, jemandem Hoffnung zu schenken, ist überwältigend“, so Thomas.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Stammzellspender Thomas.
©Geben für Leben
Am Heimweg von der Spende hat sich Thomas „überwältigt“ gefühlt.

Hannes: „Vor der Spende war ich aufgeregt und nervös“

Rund fünf Jahre später hat sich auch sein Bruder, Hannes, ein Typisierungsset nach Hause bestellt und sich als potentieller Stammzellspender registrieren lassen. Nicht lange später dann die Nachricht: Auch er kann ein Leben retten. „Vor der Spende war ich aufgeregt und nervös. Aufgeregt einerseits, weil alles neu und spannend war und ich mich darauf gefreut habe, jemandem helfen zu können. Nervös andererseits, weil man sich natürlich Gedanken macht – ob alles gut verläuft, ob man die Spende gut verträgt und ob sie dem Empfänger auch wirklich hilft“, erinnert sich der 18-Jährige nun.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Stammzellspender Hannes.
©Geben für Leben
Hannes war vor der für einen Mitteleuropäer lebenswichtigen Stammzellspende gleichermaßen „aufgeregt und nervös“.

„Was für beeindruckende Gene“

Doch die Sorgen waren im Nachhinein betrachtet nicht berechtigt: „Jetzt, nach der Spende, kann ich sagen: Es war überhaupt nicht schlimm. Das großartige Gefühl, jemandem eine Chance auf Besserung gegeben zu haben, überwieg alle kleinen Unannehmlichkeiten.“ Er sei „froh, geholfen zu haben“ und „würde es jederzeit wieder tun“. Seine Stammzellen sind übrigens an einen Mann aus Mitteleuropa gegangen. „Was für beeindruckende Gene: zwei Brüder, zwei Lebensretter“, schreibt dazu der Verein „Geben für Leben“ nun auch folgerichtig in einem Facebook-Posting.

So kannst auch du zum Lebensretter werden

Wenn auch du dabei helfen möchtest, das Leben eines schwerkranken Menschen zu retten und dich typisieren zu lassen, geht das ganz einfach. Entweder bestellst du dir ein Typisierungsset direkt nach Hause oder du gehst zu einer von vielen Typisierungsaktionen, die regelmäßig in ganz Österreich stattfinden. Alle Informationen dazu findest du auf der Homepage von „Geben für Leben“.

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