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/ ©Claudia Lackner
Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Keksteller
Immer öfter werden auch online Kekse angeboten.

Kampf gegen den Keks-Schwarzmarkt

Beim Verkauf von Keksen ist Vorsicht geboten. Immer mehr Privatpersonen bieten ihre selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen an, auch im Internet. Das kann jedoch unter Schwarzarbeit fallen.

von Felizian Krenn Felizian Krenn
1 Minute Lesezeit(189 Wörter)

Kurz vor der Weihnachtszeit boomt das Geschäft mit Keksen. Viele Menschen entscheiden sich dazu, selbst Kekse in großen Mengen zu backen, und dann zu verkaufen. Auch im Internet findet man zahlreiche Angebote, oft zu günstigen Preisen.

Hohe Strafen für „schwarze“ Produktion

Wird eine haushaltsunübliche Menge produziert, wie etwa mehrere hundert Kilo, dann liegt allerdings keine häusliche Tätigkeit mehr vor, so das Marktamt gegenüber dem ORF. Werden die Kekse dann noch verkauft, so fällt das unter eine gewerbliche Tätigkeit. Liegt keine Berechtigung dafür vor, drohen Strafen für bis zu 3.600 Euro.

Qualität ist oft ein Manko

Oft sei auch die Qualität der Kekse zweifelhaft, da man bei Privatpersonen, anders als bei Bäckereien, davon ausgehen muss, dass Zutaten eventuell nicht richtig verarbeitet worden sind. Auch fehlende Kennzeichnung von Allergenen sei ein Thema. Das Marktamt rät daher, trotz der höheren Preise auf Ware von Bäckereien zurückzugreifen, und beim Privatkauf vorsichtig zu sein. Wenn man beispielsweise die Kekse auf Willhaben kauft, und in einem Hinterhof abholen muss, dann sei Vorsicht geboten.

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