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Kein Fortschritt bei den bisherigen Verhandlungen.

Sozialberufe streiken in ganz Österreich

Die Gesundheits- und Pflegeberufe streiken ab Dienstag, den 2. Dezember. Sie fordern eine Lohnerhöhung von vier Prozent. Der Protest solle spürbar sein, es wird jedoch keine wesentlichen Ausfälle geben.

von APA/RED
1 Minute Lesezeit(218 Wörter)

In der Sozialwirtschaft wird ab Dienstag an zahlreichen Standorten für jeweils einige Stunden gestreikt. Bis einschließlich Donnerstag wollen die rund 130.000 Beschäftigten in den privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen ihrer Forderung nach vier Prozent Lohnerhöhung Nachdruck verleihen. Die Arbeitgeberseite verwies auch zuletzt auf die äußeren Umstände, die eine Erfüllung dieser Wünsche unmöglich machen würden.

Lichtermeer als Protest

Angekündigt worden waren die Streiks bereits in der Nacht auf vergangenen Freitag, nachdem die Kollektivvertragsverhandlungen nach der dritten Runde ins Stocken geraten waren. Gestreikt wird ab Dienstag in allen Bundesländern, außer in Wien. In der Bundeshauptstadt geht es dann ab Mittwoch los, hieß es aus der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA). Beschäftigte werden ein Lichtermeer bilden, damit den Arbeitgebern „ein Licht aufgeht“, hieß es. Gefordert wird ein faires Angebot bei der nächsten Verhandlungsrunde.

GPA beruhigt Patienten

Sorgen müssten sich Patienten und deren Angehörige angesichts der Streiks keine machen, versicherte GPA-Sprecher Daniel Gürtler mehrmals. Die Streiks würden aber dennoch so ausfallen, dass die Arbeitgeberseite sie spüren werde. Möglich seien etwa Ausfälle von Ausflügen für Senioren oder die Schließung für den Kundenverkehr in bestimmten Bereichen, etwa der Suchtberatung, für einige Stunden. (APA/OTS 2.12.2025)

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