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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt Euro-Banknoten sowie einen Mann, der entsetzt auf seinen Laptop blickt.
Achtung, ein falscher Klick und es könnte dich viel Geld kosten.

Achtung: Diese „Kostenrückerstattung“ kann dir teuer zu stehen kommen

Und täglich grüßt das Murmeltier... Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit haben es Betrüger wieder auf dein Geld abgesehen.

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
1 Minute Lesezeit(181 Wörter)

Betrüger geben alles, um an deine Daten oder dein Geld zu kommen. Derzeit warnt die ÖGK vor einer Betrugswelle. Denn es kommt vermehrt zu gefälschten Mails in deren Namen.

Kostenrückerstattungs-Mails stammen nicht von der ÖGK

Betrügerische Nachrichten imitieren offizielle Schreiben und fordern zur Eingabe persönlicher Daten auf. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit beobachtet die ÖGK mehrere Arten gefälschter E-Mails. Bei Kostenrückerstattungs-Mails werden scheinbar offizielle Absenderangaben, Bearbeitungsdaten, Referenznummern und konkrete Beträge genannt. In der Nachricht enthaltene Buttons wie „Jetzt Auszahlung anfordern“ führen jedoch auf betrügerische Seiten.

Warst du schon einmal Opfer eines Online-Betrugs?

Ja, leider
Nein, zum Glück nicht

Weitere Betrugsversuche:

Eine weitere Variante sind E-Mails, in denen die Versicherten aufgefordert werden, ihre Kontodaten zu aktualisieren. Versicherte sollten prüfen, ob sie tatsächlich eine Rückerstattung erwarten oder Datenänderungen erforderlich sind, und sich ausschließlich über meineoegk.at mit ID-Austria-Login einloggen. Dort können Rückerstattungen und persönliche Informationen sicher überprüft werden. Auch auf der ÖGK-Website unter Betrugswarnungen der ÖGK gibt es ausführliche Hinweise zu aktuellen Betrugswarnungen und Kontaktmöglichkeiten.

So schützt du dich vor Betrugs-Mails (Phishing):

So erkennst du eine gefälschte E-Mail

  • Absenderadresse prüfen: Kriminelle fälschen oft den Namen, aber die tatsächliche E-Mail-Adresse ist falsch (zum Beispiel @oegk-service.net statt @oegk.at). Klicke auf den Absendernamen, um die komplette Adresse zu sehen.

  • Unpersönliche Anrede: Oft fehlt dein Name. Allgemeine Floskeln wie „Sehr geehrte Kundin“ oder „Lieber Versicherter“ sind ein Warnsignal.

  • Dringlichkeit und Drohungen: Die Mails versuchen, dich unter Druck zu setzen (zum Beispiel „Dein Konto wird gesperrt“, „Du verpasst eine wichtige Auszahlung“). Sie fordern eine sofortige Reaktion.

  • Links und Buttons: Führe den Mauszeiger ohne zu klicken über einen Link oder Button. Wenn die angezeigte Zieladresse nicht zur offiziellen Organisation passt (zum Beispiel nicht zu meineoegk.at führt), handelt es sich um Betrug.

  • Schlechte Sprache: Grammatikfehler, ungewöhnliche Satzstellungen oder Tippfehler sind ein starkes Indiz für Fälschungen.

Tipps und Tricks zur Prävention

  • Keine Links in E-Mails nutzen: Logge dich bei Finanzinstituten oder Behörden (wie der ÖGK) niemals über einen Link aus einer E-Mail ein. Gib die offizielle Adresse (zum Beispiel meineoegk.at) immer manuell im Browser ein.

  • Datenabgleich: Wenn eine Rückerstattung oder eine Datenänderung gefordert wird: Überprüfe auf der offiziellen Website der Organisation (nach manuellem Login), ob diese Forderung überhaupt existiert.

  • Niemals Daten preisgeben: Seriöse Institutionen fragen niemals per E-Mail nach sensiblen Daten wie Passwörtern, Kontonummern oder Kreditkartendaten.

Was tun, wenn du darauf hereingefallen bist?

  1. Passwort sofort ändern: Hast du das Passwort eingegeben, ändere es sofort auf allen Seiten, wo du dieses Passwort verwendest. Nutze dazu das manuelle Login auf der echten Website.

  2. Kontodaten prüfen: Hast du Kreditkarten- oder Bankdaten eingegeben, kontaktiere sofort deine Bank und lasse die betroffenen Konten oder Karten sperren.

  3. Anzeige erstatten: Erstatte Anzeige bei der Polizei. Das ist wichtig, um dich rechtlich abzusichern, falls deine Daten missbraucht werden.

  4. Die E-Mail melden: Leite die betrügerische E-Mail an die offizielle Organisation (zum Beispiel die ÖGK) weiter, damit diese andere Nutzer warnen kann.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.12.2025 um 10:09 Uhr aktualisiert
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