Skip to content
/ ©pixabay / fotoblend
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt viele Geldscheine.
Für rund 300 Menschen gibt es ab Jänner mehr Gehalt.

Hunderte bekommen ab Jänner mehr Gehalt

Die Gewerkschaft GPA konnte sich mit den Arbeitgebern am Dienstag, 2. Dezember 2025, auf einen Abschluss für die Beschäftigten der ausländischen Luftverkehrsgesellschaften einigen. Hunderte Menschen bekommen nun mehr Geld.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(179 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Anita Palkovich, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA, betont in einer Aussendung: „Dieser Abschluss stärkt die Kaufkraft und honoriert Leistung und Erfahrung. Besonders hervorzuheben ist die Anrechnung von bis zu 24 Monaten Elternkarenz bei den Vordienstzeiten.“ Und: „Mit der zusätzlichen Gehaltsstufe ab dem 25. Dienstjahr schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen, die den Einsatz der Kollegen anerkennen und zugleich Planungssicherheit geben.“

Der KV-Abschluss im Detail

Im Detail sieht das Ganze dann so aus: die KV-Mindestgehälter werden um drei Prozent plus zehn Euro pro Monat fix erhöht. Das entspricht im Durchschnitt einer Erhöhung von 3,25 Prozent. Bei den IST-Gehältern steht ebenfalls eine dreiprozentige Erhöhung plus zehn Euro im Monat an – ein Prozent davon ist performanceabhängig. Bis zu zehn Jahre Vordienstzeiten unter Einbeziehung von bis zu 24 Monaten Elternkarenz können angerechnet werden und ab dem 25. Dienstjahr in einem Unternehmen wird noch eine zusätzliche Gehaltsstufe eingeführt. Die Änderungen treten mit 1. Jänner 2026 in Kraft. Und wie GPA-Pressesprecherin Raphaela Lang gegenüber 5 Minuten erklärt, betrifft der neue Kollektivvertrag rund 300 Personen hierzulande.

Die KV-Verhandlungen für die Beschäftigten der ausländischen Luftverkehrsgesellschaften im Überblick:

  • rund 300 Betroffene
  • Plus von drei Prozent plus zehn Euro im Monat fix mehr auf KV-Mindestgehälter
  • bei IST-Gehältern: plus drei Prozent und zehn Euro im Monat fix mehr – ein Prozent davon performanceabhängig
  • Anrechnung von bis zu zehn Jahren Vordienstzeiten unter Einbeziehung von bis zu 24 Monaten Elternkarenz möglich
  • ab 25. Dienstjahr im Unternehmen: zusätzliche Gehaltsstufe
  • Änderungen treten ab 1. Jänner 2026 in Kraft
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes