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/ ©Montage Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Pensionistin, die das Wort "Pension" auf einem Zettel hochhält und im Vordergrund Geldscheine.
Statt 2026, wie ursprünglich angekündigt, bekommen Pensionisten in Österreich erst 2027 Steuerzuckerl.

Jetzt fix: Steuerzuckerl für Pensionisten auf 2027 „verschoben“

Fürs Arbeiten in der Pension bekommen Pensionisten ab 1. Jänner 2027 Steuererleichterungen. Dazu wird es allerdings nicht wie lange gedacht eine Flat Tax geben sondern einen Steuerfreibetrag.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(343 Wörter)
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Eine Woche vor Weihnachten ist es nun doch noch fix: Pensionisten, die weiter arbeiten wollen und das auch machen, bekommen von der Regierung ein Steuerzuckerl. Während aus der Flat Tax nichts wurde, kommen monatliche Steuerfreibeträge. Insgesamt sind das pro Jahr 15.000 Euro, also monatlich 1.250 Euro. Allerdings nicht schon mit kommendem Jahr sondern erst mit 1. Jänner 2027. Geplant sind außerdem Arbeitsmarktmaßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigung von Personen ab 60 und eine Reform der betrieblichen Altersvorsorge.

Was noch so bei den Pensionen geplant ist

Ziel des Älterenbeschäftigungspakets ist es dabei, die Erwerbstätigkeit älterer Personen zu stärken. Der geplante Freibetrag soll übrigens nicht nur für unselbstständig Beschäftigte sondern auch für Selbstständige gelten – und das eben ab dem Regelpensionsalter. Dann nicht nur, wenn sie in Pension gehen und daneben weiterarbeiten sondern auch, wenn sie die Pension noch aufschieben. Beim Zuverdienst sind 40 Versicherungsjahre übrigens Voraussetzung. Zudem soll noch für alle ab dem Regelpensionsalter der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung wegfallen.

Seniorenbund: „Völlig falsches Signal“

Um die Beschäftigung ab 60 Jahren zu erhöhen, soll ein Monitoring- und Anreizsystem entwickelt werden. Ab 2027 dürften außerdem 100 Millionen Euro jährlich für Maßnahmen zur Arbeitsmarktförderung von älteren Personen eingesetzt werden. Die betriebliche Altersvorsorge möchte man ebenfalls attraktivieren, dazu ist die Schaffung eines Generalpensionskassenvertrags geplant. Die Details sollen jeweils im kommenden Jahr ausgearbeitet werden. Seniorenbund-Chefin Ingrid Korosec hat gegenüber den „Salzburger Nachrichten“ von einem „völlig falschen Signal“ gesprochen, da es die fixe Zusage gegeben habe, dass die Entlastung mit 2026 kommen würde.

Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist die Präsidentin des Seniorenbundes, Ingrid Korosec, mit den Händen in den Hosentaschen.
©Ben Leitner
Für Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec ist die „Verschiebung“ der Steuerbegünstigung ein „völlig falsches Signal“.

Mehrere Reformen und Co. bei Pensionen geplant

Bei den Pensionen ändert sich mit kommendem Jahr generell einiges. Mehrere Reformen sind geplant, darunter die Einführung der Teilpension und die Veränderung des Antrittsalters und der Versicherungsjahre bei der Korridorpension. Alle Infos zu den Neuerungen, die mit 1. Jänner 2026 auf Österreichs Älteste zukommen, könnt ihr unter anderem auch hier nachlesen: Pensionen in Österreich: Kürzungen, Reformen und was noch so geplant ist.

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