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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt zwei Pensionisten, sowie ein Bündel Geldscheine.
Die Zahl der Menschen, die ihre Pension nicht überwiesen haben wollen, ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Pension in bar: Immer weniger Österreicher lassen sich Geld auszahlen

Monat für Monat wird die Pension in Österreich auf die Konten von Millionen Anspruchsberechtigten überwiesen. Eine kleine Minderheit bekommt sie aber noch in bar. Diese Minderheit wird aber immer geringer.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(457 Wörter)
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Monatlich im Nachhinein, jeweils am Ersten des nachfolgenden Monats, wird die Pension in Österreich überwiesen, wie das Sozialministerium gegenüber 5 Minuten bestätigt. Ausnahmen sind jene Erste des Monats, die auf einen Feiertag oder auf ein Wochenende fallen. In diesen Fällen kommt das Geld am letzten Werktag davor. Für diesen Monat wird sie beispielsweise, da der 1. Jänner ein Feiertag ist, bereits am 31. Dezember überwiesen.

Zehntausende PVA-Pensionisten wollen Geld noch in bar haben

Ähnlich sieht das auch bei einigen zehntausend Anspruchsberechtigten, die das Geld immer noch per Post haben wollen – auch diese Möglichkeit besteht nämlich. Die Beantragung ist auch immer noch möglich. Und das schon im Rahmen der Pensionsantragstellung, wie die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erklärt. Dort erhalten aktuell rund 52.000 Leistungsbezieher, wobei rund 35.000 davon auf Pensionsleistungen entfallen, ihr Geld in bar ausgezahlt. Dieses wird dabei grundsätzlich durch die Post direkt an die Wohnadresse zugestellt. Bei der PVA ist aber generell ein Abwärtstrend bei den Baranweisungen erkennbar, waren es 2022 doch noch rund 59.000 Personen, die ihr Geld so haben wollten.

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Barauszahlung bei SVS-Pensionisten eingebrochen

Den größten Sprung nach unten haben die Barauszahlungen aber in jedem Fall bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) gemacht. Aktuell gibt es dort noch 13.789 Personen, die das Geld lieber direkt auf die Hand hätten, wobei die BAWAG mit der Durchführung der Auszahlungen beauftragt ist. Entsprechend den Geschäftsbedingungen wird entweder eine Hauszustellung oder die Abholung in der Filiale angeboten. Im Vergleich zu 2020 sind es nun über 8.000 Personen weniger, damals wurde noch in 21.850 Fällen die Pension auf diese Art bezogen.

Rückgang bei BVAEB-Pensionisten zahlenmäßig am geringsten

Einen Rückgang – wenn auch deutlich geringer – hat es schließlich auch bei der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) gegeben. Derzeit verzeichnet man dort noch rund 1.000 Personen mit einer Barauszahlung der Pension, die von der Post „persönlich und rechtzeitig“ zugestellt wird. Auch hier obliegt es regional der Post, ob eine Hauszustellung durchgeführt wird oder das Geld in der Filiale zur Abholung angeboten wird. Die Beantragung der Barauszahlung ist auch hier noch möglich, in den vergangenen Jahren hat man allerdings ebenfalls einen Abwärtstrend verzeichnet. 2020 verzeichnete man noch rund 1.400 Fälle.

Zahlreiche Änderungen bei Pension in Österreich stehen 2026 an

Apropos Pension: In wenigen Tagen ist das Jahr 2025 auch schon wieder vorbei, mit dem neuen Jahr kommen einige Neuerungen bei den Pensionen hierzulande. So wird etwa die Teilpension eingeführt, die Korridorpension reformiert, Pflege wird zur Schwerarbeit und die Auszahlungen werden allgemein erhöht. Alle Informationen zu den weiteren Änderungen und Neuerungen hierzulande könnt ihr auch hier nachlesen: Pensionen in Österreich: Kürzungen, Reformen und was noch so geplant ist.

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