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/ ©LPD Kärnten
Bild auf 5min.at zeigt eine ältere Dame am Telefon.
Wegen schweren Betrugs ermittelt derzeit die Salzburger Polizei.

64-Jährige ist jetzt 70.000 Euro ärmer

Eine vermeintliche SMS von FinanzOnline wurde für eine 64-jährige Flachgauerin zur teuren Falle.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(186 Wörter)
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Eine 64-jährige Flachgauerin erstattete Anzeige wegen eines Online Betrugs. Die Geschädigte erhielt am 19. Dezember eine SMS, welche augenscheinlich von der Plattform „FinanzOnline“ stammte. „In der Nachricht wurde angegeben, dass ihre FinanzOnline-ID abgelaufen sei und erneuert werden müsse. Durch Anklicken des gesendeten Links gelangte die Frau auf eine täuschend echt gestaltete Website, auf der sie in weiterer Folge mehrere persönliche Daten eingab“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Salzburg. Kurz darauf erhielt sie über ihre Banking-App insgesamt 14 Benachrichtigungen, welche als „Stornierungsbestätigungen“ bezeichnet waren.

Ermittlungen laufen

Tatsächlich handelte es sich dabei jedoch um Überweisungsfreigaben, die von der Geschädigten irrtümlich bestätigt wurden. „In weiterer Folge wurden von diesem Konto mehrere Überweisungen auf insgesamt vier ausländische Bankkonten in den Niederlanden und Deutschland durchgeführt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 70.000 Euro“, so in der Aussendung weiter. Die Ermittlungen wegen schweren Betrugs sind im Gange. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor betrügerischen SMS, E-Mails und Internetseiten und rät, niemals persönliche Daten oder Freigaben über zugesandte Links zu bestätigen.

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