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/ ©Montage: Canva
Foto auf 5min.at zeigt einen Lawinenabgang und ein Warnschild.
Das Land Tirol warnt vor einer mit Freitag steigenden Lawinengefahr.

„Nach der Kälte kommt der Schnee“: Lawinengefahr in Tirol steigt jetzt

Die Lawinengefahrenstufe wird in Teilen Tirols mit Freitag, 9. Jänner 2026, auf Stufe 3 angehoben. Vor allem im Westen des Landes mahnt man nun zu "besonderer Vorsicht".

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(272 Wörter)
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„Nach der Kälte kommt der Schnee.“ Mit diesen Worten startet das Land Tirol eine Aussendung, in der man erklärt, dass durch die Schneefälle, die in den kommenden Tagen im Bundesland zu erwarten sind, die Lawinengefahrenstufe wieder nach oben geht. Besonders im Westen des Landes gilt ab Freitag oberhalb der Waldgrenze Lawinengefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr), in den übrigen Regionen gilt Lawinengefahrenstufe 2 (mäßige Gefahr) oder 1 (geringe Gefahr).

Meisten Lawinenunfälle bei Gefahrenstufe 3

Diese Gefahrenstufe dürfe nicht unterschätzt werden, da die meisten Lawinenunfälle bei Stufe 3 passieren würden, warnt das Land. Abseits gesicherter Pisten appelliert Sicherheitslandesrätin Astrid Mair gemeinsam mit dem Lawinenwarndienst zu Zurückhaltung. „Wir alle haben uns auf den neuerlichen Schnee gefreut. Viele Wintersportlerinnen und -sportler zieht es in die Berge. Aufgrund der aktuellen Lawinensituation gilt jedoch besondere Vorsicht“, ruft Mair zu eigenverantwortlichem und sorgfältigem Handeln auf.

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee im Westen Tirols

Im Westen Tirols werden laut Prognosen der „GeoSphere Austria“ am Donnerstag und Freitag bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, nach Osten hin nimmt dieser wohl deutlich ab. „Der Neuschnee alleine macht die Gefahr noch nicht aus. Jedoch führt die Kombination aus Neuschnee, starkem Wind und der schwach aufgebauten, bereits vorhandenen Schneedecke zu einer teils erheblichen Gefahr“, erklärt Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol. Steile Schattenhänge sollten in jedem Fall gemieden werden, generell gelte es, defensiv unterwegs zu sein. „Die Gefahrenstellen werden recht weit verbreitet sein“, so Mitterer. Und die Situation wird weiter beobachtet und aufgrund der weiter prognostizierten Schneefälle bis Sonntag gegebenenfalls weiter verschärft.

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