Erneut Schneefall in Österreich – Karte zeigt, wo es am meisten schneit
Bereits gestern gab es in einigen Teilen Österreichs heftigen Schneefall. Heute geht es weiter. Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erwarten uns.
Nachdem Frau Holle bereits gestern in weiten Teilen Österreichs kräftig zugeschlagen hat, mit etwa mit rund 35 cm Neuschnee in Kärnten und einem Schneechaos in Wien, beruhigt sich die Lage im Süden und Osten vorerst. Doch für den Westen und entlang des Alpenhauptkamms gibt die GeoSphere Austria nun erneut eine Warnung in der Farbe Gelb aus. Gestern gab es noch Warnungen in Orange und Rot.
In diesen Teilen Österreichs fällt noch mehr Schnee
„Am Südrand eines Tiefs über Deutschland wird aus West/Nordwest feuchte und zunehmend kalte Luft herangeführt“, heißt es in der Prognose der GeoSphere Austria. Vor allem in Vorarlberg, dem Außerfern und dem Grenzgebiet zu Tirol ist mit kräftigem Schneefall zu rechnen. Die Schneefallgrenze sinkt dabei bis in tiefe Lagen. Die Niederschläge werden im Tagesverlauf immer intensiver und halten bis in die Nacht auf Sonntag an. In den betroffenen Gebieten in Vorarlberg und Westtirol werden zusätzlich zu den bereits vorhandenen Mengen zwischen 20 und 40 cm Neuschnee erwartet. Die größten Mengen fallen im Gebirge, auch im Unterland und im Vorderwald können Sonntagfrüh- und Vormittag kräftige Schneeschauer dabei sein. Auch im südlichen Teil von Salzburg, im Norden der Steiermark und im Süden von Niederösterreich kommen am Abend die Flocken: Hier werden laut GeoSphere Austria zwischen 10 und 20 cm, in höheren Lagen sogar bis zu 30 cm Neuschnee prognostiziert.
Magst du Schnee?
Es wird kalt: Bis zu minus 15 Grad am Berg
„Es ist mit erhöhter Kältebelastung zu rechnen“, so die GeoSphere Austria. Tagsüber liegen die Temperaturen heute (10. Jänner 2026) bei minus 4 bis plus 5 Grad. Am Berg hat es nur zwischen minus 9 und minus 6 Grad auf 2.000 Metern Höhe. Am Sonntag wird es noch kälter mit minus 6 bis plus 2 Grad im Tal und minus 15 Grad am Berg (2.000 Meter Höhe).
Vorsicht: Erhöhte Unfallgefahr
Die Experten warnen eindringlich vor den Auswirkungen: Auf schneeglatten Fahrbahnen besteht erhöhte Unfallgefahr, zudem ist mit Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr zu rechnen. Wer heute im Westen oder auf Passstraßen unterwegs ist, sollte die Geschwindigkeit reduzieren und unbedingt auf Wintertauglichkeit und Räumfahrzeuge achten. Erst im Laufe des Sonntags sollen die Schneefälle allmählich abklingen.