Warnstufe 4: Hier können Lawinen gefährlich werden
Ab dem 11. Januar gilt in Tirol für mehrere Gebiete die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Teilweise könne bis zu ein halber Meter Schnee fallen. Landesrätin Astrid Mair mahnt zur Vorsicht.
Wegen intensiver Schneefälle, die auf einer instabilen Altschneedecke zu liegen kommen, und starkem Wind gibt der Lawinenwarndienst Tirol ab Sonntag, den 11. Januar für die Regionen Silvretta, Verwall, Lechtaler Alpen und Allgäuer Alpen die zweithöchste Lawinengefahrenstufe aus. Das bedeutet, dass in diesen Regionen die Stufe 4 gilt, und somit „große Gefahr“.
„Äußerste Zurückhaltung“ nötig
Bis Sonntagmittag ist in manchen Regionen Tirols mit Neuschnee von rund einem halben Meter und mit vermehrter spontaner Lawinenaktivität zu rechnen. In den anderen westlichen Regionen sowie den Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern gilt Lawinengefahrenstufe 3, also erhebliche Gefahr. Dementsprechend appelliert Sicherheitslandesrätin Astrid Mair gemeinsam mit dem Lawinenwarndienst des Landes Tirol zu äußerster Zurückhaltung abseits gesicherter Pisten.