Verkehrschaos in Salzburg: 15 Kilometer Stau und vier Stunden Wartezeit
Die A10 Tauernautobahn ist auf Höhe des Brentenbergtunnels in Salzburg durch einen brennenden LKW schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. In Fahrtrichtung Salzburg ist die Autobahn noch immer gesperrt, die Rückstaus sind massiv.
Ein brennender Sattelschlepper sorgte am 9. Januar, gegen 18 Uhr, auf der A10 Tauernautobahn zwischen Golling und dem Knoten Pongau für eine Totalsperre. Der LKW, beladen mit leerem Verpackungsmaterial, stand in Vollbrand. Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen bis 23 Uhr vollständig gesperrt werden.
Bis zu vier Stunden Zeitverlust
Seit dem Vorfall ist die Fahrtrichtung Salzburg weiterhin gesperrt. Am heutigen Samstag kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen: Der Rückstau beträgt aktuell mehr als 15 Kilometer, Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von etwa drei bis vier Stunden rechnen.
Genaue Dauer kann noch nicht bestimmt werden
Der ARBÖ rät: „Weiträumig ausweichen, ebenfalls in den nächsten Tagen in Richtung Salzburg. Wenn möglich über das Kleine Deutsche Eck oder über Oberösterreich ausweichen.“ Die Dauer der Sperre ist derzeit noch nicht absehbar, da neben umfangreichen Aufräumarbeiten auch notwendige Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn und des Tunnels durchgeführt werden müssen.
Widrige Verhältnisse im ganzen Land
Unabhängig vom aktuellen Ereignis auf der A10 ist in vielen Teilen Österreichs aufgrund der anhaltenden winterlichen Witterung mit erschwerten Fahrbedingungen zu rechnen. In mehreren Regionen gelten Schneekettenpflichten, zudem besteht aufgrund der Minustemperaturen erhöhte Gefahr durch Blitzeis. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden eindringlich ersucht, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen.