Strahlen im Schneegestöber: Marinas letzte Reise nach Hallstatt
Eigentlich schien es unmöglich: Die 50-jährige Marina ist schwer unheilbar erkrankt, ihr Radius auf ein Krankenhauszimmer begrenzt. Doch dank der „Rollenden Engel“ wurde ein lebenslanger Traum wahr.
Marina ist 50 Jahre jung, eine zweifache Mutter voller Wärme und Stärke. Doch seit eine schwere, unheilbare Erkrankung ihren Alltag bestimmt, sind die Wände ihres Krankenhauszimmers zu ihrer Welt geworden. „Der Alltag ist geprägt von Therapien, Untersuchungen und langen Tagen auf der Station“, so der Verein „Rollende Engel“ auf Social Media. Doch sie hatte einen großen Wunsch: „Noch einmal ins Gebirge fahren. Einen Berg sehen. Einen See beobachten. Frische Luft einatmen. Für einen Moment vergessen, wie schwer das Leben gerade ist“, erzählt der Verein weiter.
Ein magischer Moment
Als dieser Wunsch den Verein „Rollende Engel“ erreichte, zögerten die Verantwortlichen keine Sekunde. Weniger als zwölf Stunden später standen die ehrenamtlichen Wunscherfüller Florian und Birgitt bereits am Krankenbett. „Das Wetter meinte es an diesem Tag nicht gut: Starker Schneefall, Wind und eine lange, herausfordernde Fahrt begleiteten den Weg ins wunderschöne Weltkulturerbe Hallstatt“, so die Wunscherfüller. Die Anstrengung der Fahrt durch das winterliche Chaos war in dem Moment vergessen, als der Rollende-Engel-Wagen in Hallstatt zum Stehen kam. „Als sich die Türen öffneten und Marina auf ihrer Trage vorsichtig nach draußen geschoben wurde, verwandelte sich die Szenerie. „Vorsichtig wurde Marina mit der Trage nach draußen geschoben – und in diesem Moment begann etwas Magisches: Ihre Augen funkelten, ihr Gesicht begann zu strahlen. Vor ihr lagen Berge, ein See, ein Ort wie aus einem Traum. Etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatte und wovon sie ihr Leben lang geträumt hatte“, erzählen die Rollenden Engel.
Eine unvergessliche Wunscherfüllung
Trotz starken Schneefalls und vieler Menschen wurde dieser Tag zu einer unvergesslichen Wunscherfüllung. „Es wurde gestaunt, geschaut, gelächelt. Erinnerungsfotos wurden gemacht – Erinnerungen für einen Moment, der für immer bleibt. Für einige Stunden durfte Marina einfach nur sein. Nicht Patientin. Nicht krank. Sondern eine Frau, die ihren Traum lebt“, so die Wunscherfüller. „Auf der Rückfahrt schlief Marina immer wieder ein. Vielleicht träumte sie von den Bergen, vom See, von der frischen Luft – von diesem besonderen Tag“. Marina war überglücklich, dankbar und voller Freude darüber, dass ihr letzter großer Wunsch in Erfüllung gegangen war.
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