Kleiner, teurer: BILLA-Hinweis entlarvt jetzt Milka-Produkt
Bereits seit 2. Jänner 2026 weist Billa freiwillig auf versteckte Preiserhöhungen fest, Geschäfte müssen das eigentlich erst ab April machen. Nun hat auch erstmals ein Produkt ein solches Hinweis-Schild bekommen.
Eine Regelung, die eigentlich erst mit April dieses Jahres für die Supermärkte hierzulande verpflichtend ist, wird von Billa seit 2. Jänner bereits umgesetzt. Seither werden Produkte, die von Shrinkflation betroffen sind – also eine versteckte Preiserhöhung durch Verkleinerung des Packungsinhalts -, gekennzeichnet. Alles dazu auch hier: Schon ab 2. Jänner: BILLA zieht österreichweite Neuerung vor.
Billa „warnt“ vor versteckter Preiserhöhung bei Milka-Produkt
Während man anfangs noch ohne Artikel gestartet ist, der gekennzeichnet wurde – das werden nämlich nur neu von Shrinkflation betroffene Produkte -, ist zwei Wochen später schon die erste „Warnung“ raus. Ein Milka-Produkt, das österreichweit verkauft wird, wurde bei verkleinert. Die Warnung besagt nun: „Der Lieferant hat bei erhöhtem Preis den Packungsinhalt reduziert. Der Grundpreis hat sich somit im Vergleich zu vorher erhöht.“
Dieses Milka-Produkt ist jetzt von Shrinkflation betroffen
Beim betroffenen Produkt handelt es sich um die Viererpackung des „Milka Choco Snack“ im Kühlregal. Während diese bisher vier Mal 29 Gramm „schwer“ waren, haben sie nun nur noch vier Mal 27 Gramm. Insgesamt entgehen einem also im Vergleich zu vorher acht Gramm Packungsinhalt. Damit hat sich der Grundpreis, also der Preis pro Kilo, von 18,88 auf 20,28 Euro deutlich erhöht. Aktuell ist es übrigens das einzige Produkt, das betroffen ist, erklärt man auf Nachfrage von 5 Minuten seitens der BILLA-Pressestelle. Der kühle Schoko-Snack ist in dieser Form seit 12. Jänner 2026 im Verkauf und wird jetzt 90 Tage lang gekennzeichnet sein. Wie viele und welche Produkte betroffen sind, könnt ihr übrigens auch auf der Webseite des Lebensmittelriesen hier nachschauen.
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Milka-Schokolade schon einmal von Shrinkflation betroffen
Der Schoko Snack ist übrigens nicht das erste Milka-Produkt, das von Shrinkflation in der Vergangenheit betroffen war. Der bekannte Schokoladen-Hersteller hat Mitte 2025 für eine Preiserhöhung und Packungsverkleinerung, die Anfang 2025 stattgefunden hat, sogar einen „Preis“ gewonnen. 34 Prozent (oder rund 19.720 Personen) der Teilnehmer an der Abstimmung zum Negativpreis „Goldener Windbeutel“ der Verbraucherorganisation „foodwatch“ haben die Alpenmilch-Schokolade zur „dreistesten Werbelüge des Jahre“ gewählt. Die Schokolade ist dabei von 100 auf 90 Gramm geschrumpft, kurz davor ist der Preis von 1,49 auf 1,99 Euro hochgeschraubt worden. Die Erhöhung hat die Firma „Mondelez“ damals mit Rekordpreisen für Kakao und hohen Kosten für Energie, Verpackung und Transport gerechtfertigt.