Käse-Rückruf: Dieses Produkt „keinesfalls mehr verzehren“
In einem Käse des Produzenten "Mauri Formaggi" könnte eine Bakterienbelastung vorliegen. Daher wird dieser nun zurückgerufen. Wir haben hier alle Informationen zum Produktrückruf für euch.
Beim zurückgerufenen Produkt handelt es sich um den „Mauri Taleggio Bontaleggio DOP 200g„. Der Käse wird nun von der Firma Interfood Lebensmittelgroßhandel in Österreich aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes zurückgerufen. Betroffen ist dabei die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 27. Jänner 2026. „Andere Chargen desselben Produktes und andere Produkte des Produzenten sind von diesem Rückruf nicht betroffen“, erklärt man in einer Aussendung.
Warst du schon einmal von einem Produktrückruf betroffen?
Produktrückruf: Deshalb solltest du den Käse nicht mehr essen
Der Käse wird zurückgerufen, weil er möglicherweise mit Listerien belastet sein könnte. „Das betroffene Produkt mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum sollte keinesfalls mehr verzehrt werden“, erklärt man seitens Interfood außerdem. Die vom Rückruf betroffenen Geschäfte und Kunden seien diesbezüglich informiert worden und würden die weitere Verbreitung übernehmen, erklärt man auf Nachfrage von 5 Minuten. Sollte man den Artikel bereits gekauft und bei sich zu Hause haben, kann man die betroffene Charge in die jeweiligen Verkaufsstätten zurückbringen.
Was sind Listerien?
Bei Listerien handelt es sich um stäbchenförmige Bakterien. Sie sind Erreger der Listeriose, einer seltenen, hauptsächlich durch Lebensmittel übertragenen Erkrankung. Während der Herstellung können vor allem aus pasteurisierter Milch hergestellte Produkte wie Schmier- oder Weichkäse kontaminiert werden. Schwere Erkrankungen betreffen vor allem immungeschwächte Menschen, ältere Personen und Schwangere. Die Krankheit äußert sich durch starkes Fieber, Übelkeit, heftige Kopfschmerzen, Erbrechen. Es kann auch zu Hirn- bzw. Hirnhautentzündung oder einer Blutvergiftung in der Folge kommen. Bei Schwangeren besteht die Gefahr einer Infektion des ungeborenen Kindes.
Quelle: AGES