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Ein Bild auf 5min.at zeigt Lebensmittel auf dem Kassenband eines Supermarktes.
Jetzt ist fix, was beim Einkaufen ab Juli - zumindest am Papier - alles etwas billiger wird.

Ab Juli: Diese Lebensmittel werden in Österreich günstiger

Einige Grundnahrungsmittel werden in Österreich mit 1. Juli 2026 günstiger, dazu wird seitens der Regierung die Mehrwertsteuer halbiert. Nachdem bereits einmal eine Liste im Umlauf war, steht sie jetzt endgültig fest.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(292 Wörter)

4,9 statt 10 Prozent wird die Mehrwertsteuer auf einige Grundnahrungsmittel ab Juli 2026 in Österreich betragen. Das war schon etwas länger fix, kurzzeitig schien auch die Liste jener Lebensmittel, die günstiger werden, fix zu sein. Jedenfalls wurden sie von Vizekanzler Andreas Babler verkündet. Doch das war wohl noch nicht ganz abgestimmt. Nun gibt es aber eine tatsächliche Liste – und die schein nun auch wirklich fix zu sein.

Äpfel mit Birnen vergleichen? Geht beim Preis auch ab Juli weiterhin

Wie Medien berichten, soll die Mehrwertsteuerkürzung wenig überraschend auf Lebensmittel wie Milch, Butter, Eier und Joghurt. Künftig kann man auch Äpfel mit Birnen vergleichen, beide Obstsorten haben es nämlich auf die Liste geschafft. Ebenfalls fix mit dabei sind Quitten und Steinobst wie Marillen und Zwetschken. Nicht dabei sind etwa exotisches Obst wie Bananen, auch Schlagobers und Fruchtjoghurt finden sich auf der Liste nicht wieder.

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Nein zu Fleisch und Käse, Ja zu Reis, Nudeln und Brot

Ebenfalls freuen kann man sich auf günstigeres Brot und Gebäck, Reis, Weißengrieß, Nudeln ohne Füllung und Weizenmehl. Beim Gemüse hat man nicht gespart und zahlreiche Sorten auf die Liste mit aufgenommen (mehr dazu unten in der Infobox). Laut „Standard“ ist auch Salz mit dabei. Fleisch und Käse finden sich nicht auf der begünstigten Liste wieder.

Diese Grundnahrungsmittel stehen auf der Liste:

  • frische Hühnereier
  • Butter
  • Joghurt
  • Milch
  • Äpfel
  • Birnen
  • Quitten
  • Steinobst (wie Marillen, Pfirsiche, Zwetschken, Kirschen und Co.)
  • Reis
  • Brot und Gebäck
  • Nudeln ohne Füllung
  • Weizenmehl
  • Weizengrieß
  • Erdäpfel
  • Paradeiser
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Lauch
  • Kohlarten (Kohlrabi und Karfiol)
  • Karotten
  • Rüben
  • Knollensellerie
  • Gurken
  • Salate
  • Hülsenfrüchte (wie Erbsen und Bohnen)
  • Kürbis
  • Paprika
  • Spargel
  • Melanzani
  • gefrorenes Gemüse (wie Erbsen und Spinat)

So soll Steuer-Zuckerl gegenfinanziert werden

Das Steuer-Zuckerl kostet den Staat wohl 400 Millionen Euro im Jahr, alleine dieses Jahr sind es dementsprechend noch 200 Millionen. Dementsprechend braucht es auch eine effektive Gegenfinanzierung. Diese soll durch eine Plastikabgabe für nicht recycelbares Plastik und einer Paketabgabe für Drittstaaten gelingen. Mit letzterer möchte man auch den stationären Handel fördern und schätzen.

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