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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Mann mit einem Handy in der Hand, im Vordergrund zwei Hände mit Euroscheinen.
Den Sanierungsbonus gibt es nun nicht mehr, das Geld wird stattdessen für den Kesseltausch verwendet.

Beliebter Bonus mit Februar eingestampft, Geld wird anders verwendet

Im Rahmen der "Sanierungsoffensive Neu" hat die Bundesregierung auf zwei zentrale Instrumente gesetzt: Den Sanierungsbonus und den Kesseltausch. Ersterer wird nun zu Gunsten des Letzteren eingestampft.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)
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Mit dem „Sanierungsbonus“ hat man die thermisch-energetische Sanierung gefördert, der „Kesseltausch“ sollte den Umstieg von fossilen Öl- und Gasheizungen auf umweltfreundliche Heizsysteme unterstützen. Die Neuauflage hat dabei Ende November 2025 gestartet und seither hat sich gezeigt, dass sich vor allem der Sanierungsbonus großer Beliebtheit erfreute. Rund zwei Drittel des Antragsvolumens hätten sich demnach laut Angaben des Umweltministeriums auf diesen konzentriert, ein Drittel auf den Kesseltausch.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt Umweltminister Norbert Totschnig.
©Parlamentsdirektion/​Thomas Topf
Umweltminister Norbert Totschnig versichert, dass bisher gestellte Anträge „selbstverständlich unberührt“ bleiben.

„Hohe Nachfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“

Der Kesseltausch bringt jedoch eine deutlich höhere CO2-Einsparung pro eingesetztem Euro, weshalb man nun die Sanierungsoffensive anpasst. „Neue Registrierungen und Förderanträge sind ab heute, dem 2. Februar 2026, nur mehr für den Kesseltausch möglich“, so das Ministerium. Und auch Umweltminister Norbert Totschnig erklärt: „Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, besonders in Zeiten knapper Budgets, die vorhandenen Mittel möglichst effizient auf CO2-Einsparung auszurichten.“ Das restliche Jahresbudget würde dabei für den Kesseltausch verwendet. Immerhin: „Bereits gestellte Förderanträge und Registrierungen bleiben von dieser Anpassung selbstverständlich unberührt.“

Anpassungen bei Sanierungsoffensive schon im Vorjahr

Seit die Offensive im November 2025 gestartet ist, wurden Anträge im Volumen von rund 220 Millionen Euro gestellt. Von 2026 bis 2030 habe man dafür jährlich 360 Millionen Euro vorgesehen. Schon im Vorjahr hat der Minister dabei Anpassungen vorgenommen, so wurde die maximale Förderquote etwa von 75 auf 30 Prozent reduziert, wodurch man die öffentlichen Mittel effizienter einsetzen und pro Steuereuro auch mehr CO2-Einsparung erwirken könne.

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