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/ ©Peter Waldhauser
Das Bild auf 5min.at zeigt zwei Personen am nebligen Faaker See,
Der Februar hat gleich einige Bauernregeln zu bieten.

Lichtmess, Valentin und Co.: Diese Bauernregeln gibt es im Februar

Welches Wetter erwartet uns, wie wird der Winter, wann kommt der Frühling? Heutzutage gibt es teilweise schon Langzeitprognosen dafür, früher hat man sich an Bauernregeln festgehalten. Wir wissen, welche es im Februar gibt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(476 Wörter)

Angefangen von Mariä Lichtmess am 2. Februar bis hin zum Matthias-Tag am 24. Februar gibt es so einige Bauernregeln, auf die sich die Menschen vor vielen Jahrzehnten und Jahrhunderten bezogen und so geglaubt haben, das Wetter langfristig vorhersagen zu können. Auch heutzutage erfreuen sich Bauernregeln noch größter Beliebtheit. Deshalb zeigen wir euch, welche uns im Februar so erwarten – bzw. auch schon erwartet haben.

Bauernregel zu Mariä Lichtmess zeigt, wann der Frühling „nicht mehr weit“ ist

Schon am 2. Februar war nämlich Mariä Lichtmess. Und eine Bauernregel besagt da: „Wenn es Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“ Geht es danach, dürfte der Frühling dieses Jahr wohl noch etwas auf sich warten lassen. Am 3. Februar geht es dann ganz um die Ernte. Regnet es an „Sankt Blas“ nämlich nicht, „folgt guter Erntesegen“. Schlecht vor allem für Kärnten und Osttirol sofern die Bauernregel dieses Jahr zutrifft: Dort soll es am heutigen Dienstag nämlich regnen.

Was, wenn am 6. Februar „recht viel Schnee“ fällt?

Auch für den 6. Februar und die dortige Bauernregel („Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee“) schaut es Stand heute, 3. Februar, nicht allzu rosig aus. Es wird laut „GeoSphere Austria„-Prognose zwar grau in grau sein, Niederschlag ist aber nur im Westen und ganz im Süden zu erwarten. Die Schneefallgrenze liegt Stand heute zwischen 1.000 und 1.500 Metern Seehöhe. Allzu viel Schnee ist in tieferen Lagen also sicher nicht zu erwarten.

Glaubst du an Bauernregeln?

Ja klar, die treffen immer zu
Nein, ich vertraue eher der Meteorologie
Die sind mir ziemlich egal

Bauernregel: „Regen zu Valentin…“

Auch der Valentinstag hat übrigens seine „eigene“ Bauernregel: „Regen zu Valentin macht die halbe Ernte hin.“ Wie das Wetter am 14. Februar wird, ist aktuell freilich noch nicht zweifelsfrei zu sagen. Ab dem 18. Februar könnte der Frost dann auch langsam dahin sein, so zumindest eine Bauernregel. Problematisch könnte demnach lediglich werden, wenn die Temperaturen am 22. Februar wieder kälter wird. „Wenn’s an Petri Stuhlfeier kalt, die Kält‘ noch 40 Tage halt.“ Generell gilt laut Bauernregel an diesem Tag: Das Wetter, das uns an diesem Tag erwartet, bestimmt das Wetter der kommenden 40 Tage. Vor allem Touristiker und Schneefans würden sich jedenfalls über einen stürmischen Matthias-Tag am 24. Februar freuen und wohl hoffen, dass die dortige Bauernregel auch zutrifft: „Tritt Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.“

Bauernregeln als traditionelle Wetterprognosen

Insgesamt bleibt zu sagen, dass es für viele Tage jeden Monat eigene Bauernregeln gibt, diese aber freilich nicht immer zutreffen. Es handelt sich dabei um traditionelle Wetterprognose, die rein nur auf Naturbeobachtungen basieren. Dass das dann auch jedes Jahr so eintrifft, ist nicht immer wahrscheinlich, viele Regeln gelten außerdem nur regional. Dennoch halfen sie früher, bevor es moderne Meteorologie gab, den besten Zeitpunkt für etwa die Aussaat zu bestimmen. Und tatsächlich treffen sie manchmal auch zu.

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