Skip to content
/ ©Tierschutz Austria
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die kranke Katze.
Meera musste notoperiert werden.

Innere Blutungen: Blutspende rettet Meeras Leben in letzter Minute

Meera ist keine zwei Jahre alt und hat vor wenigen Tagen schon um ihr Leben kämpfen müssen. Sie war nämlich trächtig, plötzich kam es zu starken inneren Blutungen in der Gebärmutter.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(309 Wörter)

Sofort musste bei der Katze eine Bluttransfusion und eine Notoperation durchgeführt werden, die schließlich ihr Leben retten konnte, berichtet „Tierschutz Austria“. Und die Hilfe kam für Meera in letzter Minute, auch eine Euthanasie stand im Raum, bevor sich der Wiener Tierschutzverein eingeschalten hatte und die Kostenübernahme zusagte, um der Katzendame eine Überlebenschance zu geben.

„Das können und wollen wir nicht akzeptieren“

„Das ist ein Schicksal, das wir leider viel zu oft erleben: Tiere, die medizinisch behandelbar wären, sollen eingeschläfert werden, weil die finanziellen Mittel fehlen. Das können und wollen wir nicht akzeptieren“, sagt Stephan Scheidl, Tierheimleiter von Österreichs größtem Tierheim. Für die ungeborenen Kitten kam leider jede Hilfe zu spät, aber zumindest Meera befindet sich nun nach dem notwendigen, chirurgischen Eingriff auf dem Weg der Besserung. Sie wird nun weiterhin engmaschig überwacht und medizinisch betreut.

„Kein Zufall, sondern Ergebnis schneller Hilfe und medizinischer Expertise“

„Dass Meera diese dramatische Situation überlebt hat, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis schneller Hilfe, medizinischer Expertise – und einer Blutspende einer anderen Katze. Sie ist eine stille Heldin dieser Geschichte“, betont Scheidl. Sobald sie stabil genug ist, wird Meera ins Tierschutzhaus Vösendorf übersiedeln, wo sie wieder aufgepäppelt werden soll. Erst nach ihrer vollständigen Genesung kann sie in ein neues, sicheres Zuhause gebracht werden.

Hast du ein Haustier?

Ja
Nein

Tierschutzverein appelliert, Katzen zu kastrieren

Und der Wiener Tierschutzverein weiß: „Eine rechtzeitige Kastration hätte dieses Leid verhindert.“ Man appelliert einmal mehr an alle Katzenhalter, die Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, die es in Österreich gibt, ernst zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Da Meera kein Einzelfall ist, bittet man abschließend, um auch künftig in Notfällen helfen zu können, um Spenden. Das könnt ihr hier online auf der Website von Tierschutz Austria machen.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes