Bauunternehmen schlittert in Insolvenz, will nicht aufgeben
Über das Vermögen der "Schlauer Bauen GmbH" in Salzburg wurde ein Insolvenzverfahren in Form eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestartet, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) nun berichtet.
Das Bauunternehmen, das seinen Sitz in Thalgau (Flachgau, Salzburg) hat, wurde 2021 gegründet und beschäftigt aktuell fünf Mitarbeiter, betroffen sind zusätzlich etwa 50 Gläubiger. Während die Passiva mit rund 295.000 Euro beziffert werden, ist noch unklar, wie hoch die Aktiva genau sind. Das Unternehmen soll jedenfalls saniert werden, eine Fortführung wird also angestrebt.
Gründe der Pleite der „Schlauer Bauen GmbH“
Wesentlich schuld an der Insolvenz waren Forderungsausfälle, erklärt man seitens des schuldnerischen Unternehmens nun. Fraglich ist zum aktuellen Stand, ob die offenen Forderungen noch eingebracht werden können. „Zwischenzeitig wurden Kostenreduzierungsmaßnahmen, insbesondere Einsparungen im Personalbereich sowie eine Reduktion des Lagerbestands, umgesetzt“, erklärt man seitens des AKV.
Sanierungsplan soll „Schlauer Bauen GmbH“ retten
Ein Sanierungsplan soll nun die Rettung des Bauunternehmens bringen. Dazu hat man einen Plan mit 20-prozentiger Quote vorgelegt. Binnen sechs Wochen möchte man fünf Prozent zahlen, innerhalb eines halben Jahres sollen weitere 2,5 Prozent fließen. Nach zwölf Monaten sind es wieder fünf, nach 18 neuerlich 2,5 und nach zwei Jahren die restlichen fünf Prozent. Die Mittel sollen durch die Unternehmensfortführung erwirtschaftet werden, laut Antrag liegen hier auch schon Aufträge vor.