Raser auf der A8 gestoppt: Polizei musste 180 km/h fahren
Auf der Innkreisautobahn A8 bei Suben hat die Polizei einen massiven Raser gestoppt. In einem Baustellenbereich ignorierte ein 34-Jähriger mehrere Tempolimits - mit deutlichen Folgen für Führerschein und Auto.
Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, gegen 14 Uhr war eine zivile Fahndungsstreife der Fremden- und Grenzpolizei Tumeltsham auf der Innkreisautobahn A8 (Oberösterreich) unterwegs. In Fahrtrichtung Deutschland wurden die Beamten von einem Wagen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit überholt.
Tempo 80 spielte keine Rolle für den Lenker
Im Baustellenbereich vor der Ausfahrt Suben gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Genau dort beschleunigte der Lenker laut Polizei weiter. Auch eine danach folgende 60-km/h-Zone ließ der Fahrer unbeachtet. Die Situation spitzte sich zu, weshalb die Beamten die Verfolgung aufnahmen. Um überhaupt dranzubleiben, mussten die Polizisten zeitweise mit mehr als 180 km/h fahren. Erst nach der Aktivierung des Blaulichts hielt der Lenker schließlich an. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 34-jährigen Mann aus Wien handelt.
Führerschein weg, Auto beschlagnahmt
Die Geschwindigkeitsüberschreitung hatte massive Konsequenzen. Nach Abzug der Toleranz wurde eine Überschreitung von 93 km/h festgestellt. Der Führerschein wurde dem Lenker vorläufig abgenommen, außerdem wurde das Fahrzeug vorläufig beschlagnahmt.