Heizöl reicht Techniker fast bis zum Hals
Mittwochmittag, am 4. Februar 2026, wurde die Feuerwehr der Stadt Kitzbühel (Tirol) zu einem Einsatz wegen eines Heizölaustritts in einem Wohnhaus gerufen. Dort war auch ein Techniker davon betroffen.
Mehr als 1.000 Liter Heizöl mussten von den Florianis vor Ort schließlich gesichert werden, umgehend nach Eintreffen hat man Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und das ausgelaufene Öl abgepumpt. Zu Beginn des Einsatzes befand sich auch noch ein Techniker im Heizöltankraum. Er war mit der Befüllung des Tanks beauftragt worden. Ein unglücklicher Umstand hatte es zur Folge, dass er den Raum zunächst nicht mehr selbstständig verlassen konnte.
Bis zur Brust mit Heizöl in Kontakt gekommen
Durch Hilferufe und eine telefonische Kontaktaufnahme mit seiner Firma brachte er aber einen weiteren Mitarbeiter auf den Plan, der den Techniker schließlich befreien konnte. „Zu diesem Zeitpunkt war er bereits bis zur Brust mit Heizöl in Kontakt gekommen“, so die Feuerwehr weiter. Diese hat sofort Dekontaminationsmaßnahmen gesetzt und Reservegewand zur Verfügung gestellt. Der Betroffene konnte sich noch im Objekt duschen und wurde der Rettung übergeben.
Weitere Ermittlungen werden jetzt durchgeführt
Parallel dazu hat man sich darum bemüht den Heizölaustritt weiter einzudämmen. Insgesamt standen 22 Florianis im Einsatz, ebenfalls vor Ort waren die Polizei und die Rettung. Außerdem waren noch Vertreter des Baubezirksamtes Kufstein sowie der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel an der Einsatzstelle. Nun werden von diesen und der Polizei noch weitere Ermittlungen zum Sachverhalt durchgeführt.