Im Jänner 2025 verletzt: Pensionist bekommt jetzt 20.000 Euro
Wie das Oberlandesgericht Linz nun entschieden hat, bekommt ein Pensionist 20.000 Euro Schmerzensgeld, weil er sich bei einem Sturz auf einem vereisten Gehsteig in Zell am See (Pinzgau, Salzburg) verletzt hat.
Es ist bereits im Jänner 2025 geschehen, nun hat der lange Kampf um Schmerzensgeld für einen Pensionisten vor dem Oberlandesgericht Linz ein Ende gefunden. In Zell am See (Pinzgau, Salzburg) ist dieser nämlich auf einer Eisplatte vor einem Wohnhaus ausgerutscht. Dort wurde die Räum- und Streupflicht an einen Winterdienst übergeben, dieser hatte das eigentlich an dem Tag auch gemacht. Doch es hat sich in der Folge neues Eis gebildet, von einem Dach war nämlich Wasser getropft.
Oberlandesgericht Linz bestätigt Urteil aus Salzburg
Für das tropfende Dach sei man jedoch nicht zuständig, meint das Unternehmen, das auch den Pensionisten in die Pflicht nehmen wollte. Dieser hätte auch ausweichen können. Doch nachdem bereits das Landesgericht Salzburg für den älteren Mann entschieden hat, tat das auch das Oberlandesgericht Linz. Das Unternehmen müsse selbst dann streuen und räumen, wenn das Eis wegen eines undichten Daches entsteht. In diesem Fall hätte man zusätzliche Maßnahmen treffen müssen und vermehrt kontrollieren sollen. Dem Pensionisten wurde keine Mitschuld gegeben, das Urteil ist rechtskräftig.