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/ ©Fotomontage: Canva & kk
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt zwei Hände mit 50-Euro-Scheinen und dahinter das ORF-Logo auf einer Glasscheibe.
Monat für Monat muss der ORF-Beitrag in Österreich mittlerweile von allen Haushalten bezahlt werden.

Bekommen Tausende jetzt bis zu 500 Euro ORF-Beitrag zurück?

Der ORF-Beitrag sorgt immer wieder für Unmut in Österreich. Besonders bei jenen, die bisher doppelt zahlen mussten, wird sich die Freude bisher in Grenzen gehalten haben. Ist damit nun Schluss?

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(376 Wörter)

Zwischen 15,30 und 20 Euro kostet die ORF-Gebühr die Österreicher seit 1. Jänner 2024. Seither muss sie auch von (fast) jedem und jeder Einzelnen berappt werden. Bisher hat es dabei eigentlich geheißen, dass jeder Haushalt nur einmal bezahlen muss, einige Österreicher werden aber monatlich doppelt aufgefordert, die Gebühr zu entrichten. Ist die Adresse des eigenen Betriebs nämlich dieselbe Adresse, an der man auch privat gemeldet ist, zahlen viele jeweils beruflich und privat.

Wer von der doppelten Zahlung des ORF-Beitrags betroffen ist

Betroffen seien davon etwa Freiberufler, Steuerberater, Selbstständige und Unternehmer, erklärt der Grazer Anwalt Andreas Kaufmann, seines Zeichens Präsident des Europäischen Konsumentenschutzvereins (EKV) gegenüber der „Kronen Zeitung“. Er habe sich nun erfolgreich gewehrt, beim Beitragsservice Beschwerde eingereicht und recht bekommen, heißt es in dem Bericht weiter.

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Wie viel Geld Betroffene ORF-Gebührenzahler zurückbekommen könnten

Und für ihn ist klar: Tausende in Österreich sind davon wohl betroffen, Tausende zahlen laut ihm seit bis zu über zwei Jahren zu viel. Macht bei maximal 20 Euro pro Monat (inklusive der Landesabgaben, die je nach Bundesland unterschiedlich hoch sind) bis zu 500 Euro (25 mal 50 Euro), die bisher je zwei Mal gezahlt worden sind. Den Betroffenen möchte man nun unter die Arme greifen und ist gerade dabei, gegen eine geringe Gebühr ein standardisiertes Antrags- und Rückforderungsmodell vorzubereiten. Währenddessen meldet sich auch der OBS (ORF Beitrags-Service) zu Wort und erklärt, dass es bereits seit 1. April 2024 Ausnahmen gebe. Die Voraussetzungen seien „klar definiert“ und würden „kostenlos umgesetzt“. Ausdrücklich nicht notwendig seien zusätzliche Antragsformulare kostenpflichtiger, privater Anbieter. Alle Informationen und das Antragsformular findet ihr auch hier online auf der OBS-Seite.

Doppelte ORF-Vorschreibungen schon vor einem Jahr Thema

Schon vor genau einem Jahr haben auch wir über vermehrte Anfragen zum Thema ORF-Beitrag bei den Arbeiterkammern (AK) berichtet. Auch damals waren die doppelten Vorschreibungen für Einzelunternehmer Thema, wie die AK Steiermark auf Nachfrage von 5 Minuten im Februar 2025 erklärte. Alles dazu auch hier: ORF-Beitrag lässt Österreicher verzweifeln. Unter gewissen Umständen kann man sich davon übrigens auch befreien lassen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wirst du hier fündig: ORF-Beitrag: Wie kann ich mich befreien lassen?

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 09.02.2026 um 08:43 Uhr aktualisiert
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