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/ ©Mitja Kobal
Das Bild auf 5min.at zeigt eine Chemikerin bei einer Messung.
Greenpeace begrüßt die bereits getroffenen Maßnahmen, fordert aber noch mehr.

Asbest-Gefahr im Burgenland: Das fordert Greenpeace

Wegen alarmierender Untersuchungsergebnisse zu Asbest im Burgenland appelliert Greenpeace nun an Land und Gemeinden, Maßnahmen zu setzen.

von Felizian Krenn Felizian Krenn
1 Minute Lesezeit(150 Wörter)
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In einem 10-Punkte-Plan fasst die Umweltorganisation Greenpeace ihre Forderungen zusammen. Der Plan enthält unter anderem die Entfernung von Asbeststeinen von Orten wie Kinderspielplätzen, Parks oder Einkaufszentren. Auch das Entfernen von asbesthaltigem Streusplitt solle umgesetzt werden. Greenpeace fordert auch Transparenz darüber, welche Standorte von dem belastenden Material betroffen sind.

Schutz muss oberste Priorität haben

„Der Schutz der Bevölkerung, insbesondere von Kindern, muss oberste Priorität haben. Es heißt jetzt sofort handeln, im Sinne des Vorsorgeprinzips.“, betont Herwig Schuster, Umweltchemiker bei Greenpeace Österreich. Die ersten Maßnahmen, die das Burgenland ergriffen hat, hält er für nicht ausreichend. „Es dauert sehr lange, bis Luftmessungen aussagekräftige Ergebnisse liefern. Das wirkliche Ausmaß der Belastung, etwa bei einem Kinderspielplatz, lässt sich überhaupt erst an einem trockenen, sonnigen Tag, an dem viele Kinder den Spielplatz nutzen, feststellen.“, so Schuster abschließend.

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