Große Trauer: „Kämpferherz von Anni hat aufgehört zu schlagen“
Wie der Verein "Geben für Leben" nun mitteilt, ist mit Anni Kratzer eine Frau, die über viele Jahre hinweg mit unermüdlichem Einsatz für krebskranke Menschen gekämpft hat, nun verstorben.
Bereits am 27. Jänner 2026 hat Anni Kratzer in Lienz (Osttirol) ihre Augen ein letztes Mal geschlossen. „Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass das starke Kämpferherz von Anni aufgehört hat zu schlagen“, schreibt nun auch der Verein „Geben für Leben„. Die im 87. Lebensjahr verstorbene Frau habe „beeindruckende Tatkraft, Herzenswärme und unermüdlichen Einsatz“ im Kampf für krebskranke Menschen gezeigt.
„Ihr Einsatz war ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität“
Und auch für den Verein sei sie „eine bedeutende Wegbegleiterin, Unterstützerin und Motivatorin“ gewesen, schreibt man weiter. Fast 6.000 Typisierungen konnten mit und durch ihre Unterstützung durchgeführt werden. Viele Menschen haben dadurch wieder Hoffnung auf ein weiteres Leben bekommen. „Ihr Einsatz war ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität“, heißt es weiter. Sie hinterlasse nicht nur eine große Lücke, sondern auch ein starkes Vermächtnis.
Hast du dich schon typisieren lassen?
Anni Kratzer – eine vielfach ausgezeichnete Frau
Und was sie alles geleistet und dafür bekommen hat, zeigt auch ihr Partezettel. So ist sie etwa Trägerin des Verdienstkreuzes des Landes Tirol und auch Trägerin der Tiroler Vereinsehrennadel in Gold. Sie wurde außerdem als „Tirolerin mit Herz“ geehrt und ist die Trägerin des Ehrenringes der Stadt Lienz, wo sie unter anderem auch die Leukämie- und Kinderkrebshilfe Osttirol gegründet hat.
Viele Menschen trauern um Anni Kratzer
Zahlreiche Menschen haben ihr auch im Kondolenzbuch die letzte Ehre erwiesen. So erinnern sich manche an sie als „großartige und liebevolle Frau“, viele weitere sprechen ihre Anteilnahme aus. „Wie vielen Menschen und Familien in Osttirol hast du mit deiner Zuversicht, Gnade und Glauben an Genesung und Heilung Mut gemacht…“, schreibt auch jemand. Und auch: „Wir sagen nochmals danke für alles, was du für uns gemacht hast.“ Sie habe „so viel Gutes getan“, weiß eine Frau, eine andere Person bezeichnet sie als „Mutter Teresa Osttirols“. Aber alle sind sich einig: Anni Kratzer war „ein ganz besonderer Mensch“.