Große Erleichterung: 125-Kilo-Fliegerbombe in Tirol entschärft
Die Fliegerbombe, die am 10. Februar in Hall in Tirol gefunden wurde, konnte entschärft werden. Der Entminungsdienst fuhr dafür einmal quer durchs Land. Alle evakuierten Personen konnten wieder in ihre Häuser zurück.
Am Dienstagvormittag waren in Hall in Tirol gerade Grabungsarbeiten im Gange, als man einen erstaunlichen Fund machte: eine etwa 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Daraufhin fuhr der Entminungsdienst des Bundesheeres knapp 300 Kilometer von Linz nach Tirol, um die Bombe zu entschärfen.
Sperrzone von vierhundert Metern
Gegen 14 Uhr konnte wieder Entwarnung gegeben werden. Direkt nach dem Fund wurde eine Sperrzone im Umfang von 200 Metern eingerichtet, während der Arbeiten des Entminungsdienstes musste diese kurzfristig einen Umkreis von 400 Meter erweitert werden. Die B171 Tiroler Straße musste gesperrt werden, eine Umleitung wurde eingerichtet. Einige hundert Personen wurden aus ihren Häusern evakuiert, und im Haller Kurhaus untergebracht. Mittlerweile konnten sie alle schon wieder zurückkehren.